Moabit: Moabiter Grauzonen

Das „Auf die Pelle rücken“-Bündnis schreibt:

Ein Nachbereitungstext zu den Vorgängen um das verhinderte Konzert NS-affiner Bands in den Räumen des Slaughterhouse e.V. in Moabit.

Am 20. September 2012 sollte die finnische Black Metal Band „Horna“ mit Unterstützung der Bands „Tortorum“ und „Blacklodge“ in den Räumen des „Slaughterhouse e.V.“ unter dem Dach der Kulturfabrik Moabit aufspielen.

Auf den ersten Blick ist daran nichts ungewöhnliches festzustellen, schließlich finden in dem sich als „multikulturell“ verstehenden Veranstaltungsraum regelmäßig Konzerte verschiedenster Genres statt. Von Ska über Hiphop, bis hin zu besagtem Black Metal. Doch die geplante Veranstaltung fiel Antifaschist_innen unangenehm auf, denn die Europatour der Band Horna, in deren Rahmen das geplante Konzert stattfinden sollte, wurde vom Label „World Terror Commitee Productions“ organisiert. Bei W.T.C. Productions handelt es sich um das Label des Neonazis Sven Zimper, Mitglied der berüchtigten thüringischen „National Socialist Black Metal“ (NSBM) Band „Absurd“, die unter den neonazistischen Anhänger_innen des Black Metal Kultstatus genießt. Weitere Recherchen ergaben, dass auch die angekündigten Bands, insbesondere der Headliner des Abends Horna, unübersehbare Schnittmengen ins neonazistische Lager aufweisen.

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