NSU-Versteck Chemnitz: „Wir brauchen viel Geld und einen Videorecorder“

Der „Spiegel“ berichtet:

Ein Terror-Trio auf der Flucht: Als die Mitglieder des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ abtauchten, war keine Stadt von so großer Bedeutung wie Chemnitz. Hier fanden sie Unterschlupf und fühlten sich sicher – auch wegen der Unterstützung durch die lokale Neonazi-Szene. Eine Rekonstruktion.

Plötzlich standen sie vor Thomas S. Tür in Chemnitz: Uwe Mundlos, Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt. Sie seien auf der Flucht, auf der Suche nach einem „Pennplatz“, sie „müssten mal kurz weg“. So gab es der mutmaßliche NSU-Unterstützer Thomas S. in seiner Aussage beim Bundeskriminalamt (BKA) zu Protokoll.

Diese erste Anlaufstelle legt den Grundstein für die Militarisierung der mutmaßlichen Rechtsterroristen: Keine Stadt war von so großer Bedeutung wie Chemnitz, wo in einem Abbruchhaus in der Nähe des Hauptbahnhofs die Übergabe des wichtigsten Mordinstruments – der Ceska Zbrojovka 83 – stattfand. Neun Menschen wurden damit ermordet.

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