Archiv für Januar 2013

Plastikschmidt – Rattenpalast

#1: Nazi-WG in München

Via „Indymedia Linksunten“:

Seit einigen Monaten haben sich drei bekannte Neonazis aus München in einem Haus in Obermenzing eingemietet. Dieser Zustand ist für und nicht weiter hinnehmbar. Aus diesem Grund veröffentlichen wir hier einige Information zur „Nationalen Wohngemeinschaft“

Wie die Verfassungsschutzseite „Bayern gegen Rechtsextremismus“ am 12. Dezember 2012 meldete, gab es im Dezember 2012 eine „Immobilienanmietung von Angehörigen der rechtsextremistischen Gruppierung „Kameradschaft München“ (KM)“. Ferner schreiben sie, die Neonazis hätten „mit ihrem neuen Wohnsitz im Münchner Westen […] ausreichend Platz für größere Szene-Veranstaltungen“.

Fünf Tage später schreibt a.i.d.a. „Führende Münchner Neonazis haben seit 1. Dezember 2012 im Stadtteil Obermenzing ein Haus mit großem Gartengrundstück angemietet.“ Und bei einem Jahrerückblick schreibt das Nazi-Bündnis „Freies-Netz-Süd“ über die „erst vor kurzem gegründeten Wohngemeinschaft in der Landeshauptstadt.“

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Vertretung der „weißen Arbeiterklasse“

Der „Blick nach Rechts“ schreibt:

„European Officers Meeting“ der „Hammerskin“-Bruderschaft in Südhessen – die rassistische Organisation ist in Deutschland in bis zu elf Chapter gegliedert.

Unter dem Deckmantel eines angeblichen Wandervereines trafen sich am Samstag rund 120 „Hammerskins“ in der Sporthalle des FSV Erlenbach in Fürth im Odenwald. Nachdem der zuständige FSV als Vermieter aufgeklärt worden war, löste die Polizei die Party auf, heißt es in der Pressemitteilung der Einsatzkräfte. Nach Angaben der Antifa Mannheim sollen führende Mitglieder der rassistischen „weißen Bruderschaft“ aus ganz Europa an dem Treffen teilgenommen haben. Das zuständige Polizeipräsidium in Südhessen mochte das zunächst nicht bestätigen, es prüfe noch, „welche Gruppierung dahinter steckt“.

Europachef der „Hammerskins“ (HS) soll Malte Redeker aus Ludwigshafen, genannt „Westmark“, sein. Er betreibt die „Gjallarhorn Klangschmiede“, einen Szeneversand und den Laden „Headhunter“ in Stralsund. Ebenso zählt Redeker zu einem Thaibox-Kampfverein sowie für die Behörden auch zum Umfeld der Kameradschaft „Lunara“ (= Ludwigshafener Nazis und Rassisten“)

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Siehe auch: Vermeintlicher Wanderverein – Polizei löst Kader-Treffen der Hammerskins auf

Phlegmatix – We Won´t Follow

Neues Neonazi-Festival – Thüringer exportieren RechtsRock

„Publikative.org“ schreibt:

Die NPD in Thüringen gehört zu den aktivsten Organisatoren von RechtsRock-Festivals. Immerhin spülen solche Veranstaltungen tausende Euro in die klammen Kassen. Nun planen Thüringer NPD-Funktionäre ein weiteres RechtsRock-Festival. Diesmal als Export nach Sachsen-Anhalt.

Egal ob „Fest der Völker“, „Thüringentag der Nationalen Jugend“ oder das „Rock für Deutschland“ – die großen RechtsRock-Festivals finden zumeist in Thüringen statt. Tausende Neonazis zog es die letzten Jahre in das braune Herz Deutschlands, um hier ungestört menschenverachtender Musik zu lauschen oder sich an Verkaufsständen mit Szenebekleidung einzudecken. Selbst der Ausfall solcher Veranstaltungen wird schnell kompensiert. Nachdem das „Fest der Völker“ ab 2010 nicht mehr stattfand, organisierte der Neonazi Thorsten Heise kurzer Hand ein eigenes, ein neues Festival im Eichsfeld: den „Eichsfeldtag“. Die aktiven Neonazikader machen Thüringen damit seit Jahren zum Reiseziel der bundesdeutschen Neonaziszene.

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Fortuna Düsseldorf: Ultras im Machtkampf mit Nazi-Hooligans?

„Fußball-gegen-Nazis.de“ schreibt:

Die Ultras Düsseldorf nehmen sich eine Auszeit, die Mannschaft soll aber weiter unterstützt werden. Dahinter steckt möglicherweise ein Machtkampf in der Fankurve. In den vergangenen Monaten ist es immer wieder zu Konfrontationen zwischen den Ultras und älteren, oftmals gewaltbereiten Anhängern gekommen, die nach längerer Abwesenheit im Zuge des sportlichen Erfolgs ins Stadion zurückkehrten. Unter anderem wurde Ultras-Vorsänger Niko beim Auswärtsspiel in Mainz zusammengeschlagen und in der Folge mehrfach per SMS massiv bedroht, weshalb er das Megafon auch niederlegte. (RP) Die Schläger sind laut Zentraler Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) Anlaufpunkt für ein Dutzend Neonazis. Für die in Teilen linksalternativ geprägte Fanszene hat die kleine Offensive von Rechtsaußen weitreichende Folgen: Antirassistisch Engagierte werden unterdrückt, im veränderten Klima der Kurve kam es zu jüngst zu etlichen rechten Straftaten. (11 Freunde) Die Ultras selbst dementieren allerdings diese Darstellung: „Wir weisen hiermit ausdrücklich darauf hin, dass die Entscheidung für eine nun vorgenommenen Auszeit zu diesem Zeitpunkt nicht in Konflikten innerhalb der Fanszene zu suchen ist, sondern in internen und strukturellen Gründen! Wir bitten darum, auf weitere Spekulationen und Mutmaßungen zu verzichten und die von uns eingeforderte Ruhe rund um unsere Gruppe und insbesondere um unseren ehemaligen Vorsänger zu respektieren. Auch seine Schaffenspause ist eine vorläufig persönliche und wir sind alle froh, dass er immer noch im Umfeld unserer Gruppe bei uns steht.“ (UD)

Quelle
Außerdem lesenswert: Ermittlungen gegen „Terrorcrew Muldental“ dauern an
Neonazis in der Fankurve von Energie Cottbus
Aachen: Debatte über Naziproblem bei der Alemannia
Ultra Szene Mainz von Rechten gecrosst
Neue Initiativen gegen Rechtsextremismus im Fußball

Lloyd Greene (Winston Harris) – Reggae A Go Go

Die Spur führt nach Südwestdeutschland

Die „taz“ u.a. Medien berichten:

BADEN-WÜRTTEMBERG Der NSU mordete in Heilbronn, plante Anschläge in Stuttgart und hatte gute Freunde in Ludwigsburg. Trotzdem halten es nicht alle Verantwortlichen vor Ort für nötig, die Fehler und Versäumnisse der Landesbehörden schonungslos aufzuklären

VON WOLF SCHMIDT

BERLIN taz | Die Männer schrieben sich als Max B. und Ralph B. ein. Drei Tage zelteten sie auf dem Campingplatz hinter dem Cannstatter Wasen in Stuttgart, vom 24. bis zum 26. Juni 2003.

Gut neun Jahre später haben sich die Handschriftanalytiker des Bundeskriminalamts über den Meldezettel der Camper gebeugt, auf der Suche nach Spuren der Terrorzelle NSU im Schwabenland – und wurden fündig: „Max“ war mit „hoher Wahrscheinlichkeit“ der Neonazi-Mörder Uwe Mundlos, „Ralph“ vermutlich Uwe Böhnhardt.

Was die beiden in Stuttgart zu suchen hatten? Das BKA geht fest davon aus, dass sie in der Nähe des Nordbahnhofs einen Anschlag ins Auge fassten: auf die Eigentümer eines türkischen Lebensmittelladens und eines türkischen Bistros. Im Brandschutt der letzten NSU-Wohnung in Zwickau fanden die Ermittler eine CD mit der Aufschrift „Stuttgart“, darauf sieben Fotos vom 25. Juni 2003. Auf manchen ist Böhnhardt mit Mütze und Mountainbike vor den Geschäften zu sehen, andere zeigen Details vom Eingang des Ladens und des Bistros, um die es den Terroristen gegangen sein soll.

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Siehe auch: NSU plante weitere Morde
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Polizei löst Rechtsextremen-Treffen auf

Laut „hr-online.de“ wurde am Wochenende das europaweite „Hammerskintreffen“ in Fürth im Odenwald vorzeitig von der Polizei aufgelöst:

Die Polizei hat am Samstagabend in Fürth im Odenwald ein Treffen von 120 Rechtsextremen aufgelöst. Ihr Treffen war als Party eines Wandervereins getarnt.

„Als wir gegen 18:30 Uhr am Samstagabend in der Sport- und Kulturhalle eintrafen, trafen wir auf etwa 120 Personen aus dem rechten Spektrum“, sagte ein Polizeisprecher zu hr-online. Die Polizei hatte nach Hinweisen beim Vermieter der Halle Fürther Ortsteil Erlenbach (Bergstraße) interveniert. Die Rechtsextremen hatten bei ihm die „Party eines Wandervereins“ angemeldet.

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Toni L – Der Zug rollt

Wegen nicht-fristgerechter Anmeldung: Nazi-Event in Oberprex fällt ins Wasser

Der „Störungsmelder“ berichtet:

Ursprünglich sollte am Samstag, den 26. Januar, im oberfränkischen Oberprex die „Gründungsfeier 2013“ des neonazistischen „Urd-&-Skult“-Zusammenschlusses mit anschließendem Rechtsrock-Konzert stattfinden. Eine nicht-fristgerechte Anmeldung machte den Neonazis jedoch einen Strich durch die Rechnung – und führte zu einem Verbot durch die Gemeinde. Im Falle eines Verstoßes drohte dem Veranstalter ein hohes Bußgeld.

Einsam und verlassen lagen die Straßen nach Oberprex an diesem Abend da. Nur vereinzelt sind PKWs durch das 80-Seelen-Dorf inmitten der oberfränkischen Provinz gefahren. Selbst in Oberprex 47, einem Treffpunkt für die Neonazi-Szene aus ganz Bayern, war es an diesem Abend dunkel. Lediglich die Fahne des Deutschen Reichs hing am Haus – und das, obwohl der neonazistische „Urd-&Skult“-Zusammenschluss anlässlich seines fünfjährigen Bestehens zu einer sogenannten „Gründungsveranstaltung 2013“ eingeladen hatte. Mit „Klampferitis“ sollte dabei sogar eine aus Thüringen stammende Rechtsrock-Band auftreten. Doch in Oberprex war weit und breit nichts zu sehen, nicht ein einziger Neonazi ist in dem Ort aufgefallen.

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(Neo)nazis in Westbrandenburg 2012 – Doku

Via „Antifa Westbrandenburg“:

Dokumentation zu (Neo)nazis in Westbrandenburg 2012 erschienen /
Antifaschistische Recherchegruppe fordert Auflösung der NPD und der „Freien Kräfte Neuruppin“
Eine Antifaschistische Recherchegruppe hat die Aktivitäten und Strukturen des (neo)nazistischen Milieus in Westbrandenburg analysiert, bewertet und der Antifa Westbrandenburg zur Veröffentlichung als Dokument zur Verfügung gestellt.

Als Konsequenz der Analyse fordert die Gruppe die Auflösung der NPD und der „Freien Kräfte Neuruppin/Osthavelland“. Diese Organisationen, deren (neo)nationalsozialistischer und damit verfassungswidriger Charakter bereits in früheren Jahresrückblicken der Antifa Westhavelland (2007 bis 2011) erkannt wurde, gelten als Drahtzieher nahezu aller propagandistischen Aktivitäten des (neo)nazistischen Netzwerkes in Westbrandenburg. Zudem wurden 2012 auch aggressiv-kämpferische Elemente in der Artikulation beider Vereinigungen festgestellt.

Neben den der NPD und der „Freien Kräfte Neuruppin/Osthavelland“ standen 2012 aber auch weitere (neo)nazistische Vereinigungen im Fokus der Recherchegruppe. Diese in erster Linie parteiungebundenen Gruppierungen konzentrieren sich vor allem in Wittstock/Dosse und Potsdam. Dort sind sie bestrebt, die Stadt oder einzelne Stadtteile zu dominieren. Ein Engagement in überregionalen Netzwerken ist bei diesen eher lokal orientierten Vereinigungen jedoch nur bedingt erkennbar und beschränkt sich auf die Teilnahme an einigen größeren Aufmärschen.

Hinweise zu Ansätzen zum Aufbau terroristischer Strukturen ergaben sich 2012 im Zusammenhang mit dem Tod des Berliner (Neo)nazis Jörg Lange in Herzberg (Landkreis Ostprignitz-Ruppin). Bei ihm wurden mehrere Schusswaffen gefunden. In Herzberg versuchte eine Gruppe um den westfälischen (Neo)nazi Meinholf Schönborn, zu der auch Lange gehörte, ein „Schulungszentrum“ zu errichten.

Quelle
Download der Dokumentation

Wasted Youth – Keep On Fighting

Greift ein gegen Naziterror, staatlichen und alltäglichen Rassismus – Verfassungsschutz abschaffen!

Alle hin da! Unterstützt den Aufruf und mobilisiert aus Euren Dörfern und Städten! VS abschaffen und zwar sofort!:

Voraussichtlich im April 2013 wird in München der Prozess gegen das NSU-Mitglied Beate Zschäpe sowie vier der Unterstützer beginnen: Ralf Wohlleben, Holger Gerlach, Carsten Schultz und André Eminger.

Ein breites antifaschistisches Bündnis ruft deshalb zu einer bundesweiten Großdemonstration in München am Samstag vor Prozessbeginn auf.

Im November 2011 wurde bekannt, dass die rassistischen und mörderischen Taten der Nazis des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) sieben Jahre lang unter den Augen der Sicherheitsbehörden begangen wurden. Sie haben zehn Menschen ermordet und zwei Sprengstoffanschläge verübt. In den Medien wurde der Begriff „Döner-Morde“ geprägt und die Sonderkommission gab sich den Namen „Bosporus“. Damit schloss die Polizei von Anfang an rassistische Hintergründe der Morde aus, behandelte die Opfer wie Täter und ermittelte in Richtung organisierter „Ausländer-Kriminalität“.

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Neue Ausgabe der Broschüre „Leipziger Zustände“ erschienen

Leipziger Zustände

Die dritte Ausgabe der Broschüre „Leipziger Zustände“ ist ab sofort an verschiedenen Stellen in Leipzig kostenlos erhältlich und kann auf dieser Webseite heruntergeladen werden. Mit der Broschüre „Leipziger Zustände“ berichtet chronik.LE über Diskriminierung und Neonazismus in Leipzig über die Dokumentation konkreter Ereignisse hinaus. Verschiedene Autor_innen haben Beiträge u.a. zur Debatte um die Unterbringung von Asylbewerber_innen in Leipzig oder Rassismus in Kinderbüchern beigesteuert

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Basta – TiVù ( Inedito! )

Der Rechte Rand – Nummer 140 – ist erschienen!

Die Januar/Februar-Ausgabe unserer Zeitung ist verschickt und sollte jetzt gerade bei allen Abonnenten eintrudeln (oder im Laden im Regal liegen). Dieses Mal mit Artikeln zu:
*Gedanken zum NPD-Verbot *Die V-Männer der 1990er Jahre *Uwe Trinkaus – ein staatlicher Zuträger *Nazi-Hooligans in Nordthüringen *Der »Nordsturm Brema« *NSU-Untersuchungsausschuss Sachsen *Die sächsische NPD *Der neue JN-Bundesvorstand *»Nationaler Widerstand Berlin« *»Reichsbürger« – Was ist das? *Geschichtspolitik in »Zuerst!« *Die »Identitären« – Eine Einschätzung *»Initiative Burschenschaftliche Zukunft« *Porträt der tschechischen DSSS *Die extreme Rechte in Großbritannien … und einigem mehr …

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Neonazi-Netzwerk: Vielfältige Verbindungen zum NPD-Vize

Die „Berliner Zeitung“ schreibt:

Die durch Polizei- und Verfassungsschutzakten belegte Verbindung zwischen Zschäpe und dem ehemaligen NPD-Vizechef Rieger ist brisant – von den Ermittlern bislang jedoch offenbar nicht ernst genommen.

Die Zugangsstraßen zum niedersächsischen Hetendorf waren am 21. Juni 1997 von der Polizei abgeriegelt. Wer die Kontrollen passieren wollte, musste sich ausweisen. Anlass für die Polizeiaktion war die „7. Hetendorfer Tagungswoche“, ein seit 1991 alljährlich stattfindendes Stelldichein der rechtsextremen Prominenz Deutschlands. Veranstaltungsort war das Anwesen Hetendorf 13, das der Hamburger Anwalt und zeitweilige NPD-Vize Jürgen Rieger zu einem Schulungszentrum für die Neonazi-Szene ausgebaut hatte.

Zu den von Rieger veranstalteten Schulungen, das wussten die Sicherheitsbehörden, kamen aktuelle und kommende Führungskader der rechtsextremen Szene. Rieger, so formulierte es Niedersachsens Verfassungsschutz nach dessen Tod im Oktober 2009, „war eine Art Spinne im Netz des Rechtsextremismus“.

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Ticktickboom – Rapper wissen wer die Zecken sind

Europäisches Nazi-Treffen der Hammerskins in Fürth (Odenwald)

„Antifa Info Odenwald“ berichtet:

Die international agierende neonazistische Organisation Hammerskins veranstaltet dieses Wochenende ihr europaweites Kader-Treffen, das sogenannte „European Officers Meeting“ im Ortsteil Erlenbach der Gemeinde Fürth (Odenwald) in der Sporthalle des FSV Erlenbach. Mittags waren bereits zahlreiche Nazis im Ort unterwegs, die Polizei war nicht sichtbar anwesend.

Die Hammerskins sind eine 1986 in den USA gegründete rassistische und faschistische Skinheadorganisation. Sie verstehen sich als elitäre Bruderschaft und sind, ähnlich wie Rockergruppen, in Chaptern organisiert. Von diesen nehmen jeweils Vertreter der europäischen Chapter an dem heutigen Treffen im Odenwald teil. Es werden Nazis aus verschiedenen Teilen Deutschlands, aus Frankreich, Schweden, Italien, Spanien und der Schweiz erwartet.

Schwerpunkte der Arbeit der Hammerskins sind unter anderem die Organisation von Nazi-Konzerten. Diese Konzerte sind ein zentraler Bestandteil rechtsradikaler Erlebniswelten, dienen der Vernetzung und sind nicht zuletzt eine wichtige Finanzierungsquelle für die rechte Szene. 2005 fand im Nachbarort Mitlechtern ein Nazi-Konzert statt, bei dem schwere Straftaten verübt wurden. Die Organisatoren dieses Konzertes pflegen Kontakte zu Malte Redeker, dem Europachef der Hammerskins, der auch im „Aktionsbüro Rhein-Neckar“ (AB) eine führende Rolle einnimmt. Das AB koordiniert faschistische Aktivitäten von der Bergstraße bis Nordbaden, von der Pfalz bis ins Kraichgau und arbeitet eng mit der NPD zusammen.

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