Frei.Wild versucht Befreiungsschlag: Neue Webseite stellt „journalistisch-falsche und unprofessionelle Artikel“ an den Pranger

Via „Endstation Rechts“:

Frei.Wild reagiert mit einer eigenen Webseite auf die zunehmende Medienberichterstattung der letzten Wochen. Dort möchte die Band „auf journalistisch wertvolle und gut recherchierte Beiträge/Zitate, als auch journalistisch- falsche und unprofessionelle Artikel“ hinweisen. Ein gefährliches Spiel, das mit der Mär der (System)Presse ein weiteres rechtsextremes Klischee bedient, und zugleich Kritiker der umstrittenen Musikgruppe in ihrer Meinung bestärkt.

Die Kritik zahlreicher Print- und Onlinemedien ist an Frei.Wild nicht spurlos vorübergegangen. Die umstrittene Südtiroler Kapelle sieht sich zu Unrecht an den medialen Pranger gestellt. Die von einigen Journalisten vorgebrachten Argumente seien an den Haaren herbeigezogen. Die Band vertrete keine völkisch-nationalistischen Ansichten, sondern versteht sich als „unpolitische“ Musikgruppe, die keinem Lager – ob rechts oder links – zugehörig sei.

Begriffe wie Heimat und Volk würden in Deutschland mit einer ganz anderen Sensibilität ausgesprochen werden als in Südtirol, konstatiert Frei.Wild in der Frage-und-Antwort-Rubrik einer neuen Webseite. „Beide Begriffe sind in Deutschland eher negativ besetzt und belastet. Sie werden nur ungern benutzt, da sie schnell falsche Assoziationen hervorrufen. Das mussten wir erst lernen und stellte uns anfangs tatsächlich echt fassungslos.“

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