Zone Wismar

Die „Antifa NWM“ schreibt:

Eine andauernde Diskussion

Wenn man im Duden das Wort „Grauzone“ nachschlägt, stößt man auf die Bedeutung „Grenzbereich, zwielichtiger oder zweifelhafter Bereich“ – es ist also eine schwammige Formulierung für einen Sachverhalt, der viel Interpretationsspielraum lässt. Es ist schwierig zu sagen, wo beginnt die Grauzone und wo endet sie.
Gerade weil die Grauzone so ein schwammiger und verschwommener Bereich ist, verstecken sich viele Bands und deren AnhängerInnen hinter dem Image der Grauzone, behaupten sie seien „unpolitisch“. Doch wie Grauzone ist man noch, wenn Bandmitglieder mit Neonazis auf Partys Arm in Arm zusammen feiern? Wie Grauzone ist es, wenn Bands Hetzlieder gegen antifaschistisches Engagement veröffentlichen? Ist man noch „unpolitisch“, wenn man in seinen Texten für konservative Wertvorstellungen, Nationalstolz oder für eine männerdominierte Gewaltwelt wirbt?

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