DVU-Gründer Gerhard Frey ist tot

Via „Endstation Rechts“:

Der Publizist und Gründer der rechtsextremen DVU, Gerhard Frey, ist nach einer kurzen Krankheit gestorben. Der Millionär wird vor allem für seinen autokratischen Führungsstil und das unrühmliche Ende der DVU in Erinnerung bleiben.

Bereits vergangenen Dienstag, einen Tag nach seinem 80. Geburtstag, ist Gerhard Frey nach kurzer Krankheit verstorben. Wie die tagesschau berichtet, hätte dies sein Sohn der dpa bestätigt.

Frey, der 1933 in der Oberpfalz als Sohn einer konservativ eingestellten Kaufmannsfamilie geboren wurde, war bereits früh publizistisch tätig. Im Alter von 18 Jahren hat er einem Bericht der „Bundeszentrale für politische Bildung“ zufolge seine journalistische Laufbahn bei der „Deutschen Soldaten-Zeitung“ begonnen, die wenige Jahr nach Kriegsende von Altnazis gegründet worden war. 1963 wurde sie schließlich in „Deutsche National-Zeitung“ umbenannt. Im Laufe der Jahre übernahm Frey etliche Zeitungen und Verlage, es kam zu zahlreichen Verschmelzungen. Bis zu seinem Tod war er Herausgeber der „National Zeitung“, die bis zuletzt eine Auflage von mehreren Zehntausend Exemplaren gehabt haben soll.

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