Spion im NSU-Umfeld: V-Mann „Corelli“ bekam 180.000 Euro vom Staat

Das „Netz gegen Nazis“, die „Welt“ und „Focus“ berichten:

Ein V-Mann aus dem Umfeld des Zwickauer Neonazi-Trios hat laut einem Bericht der „Bild am Sonntag“ vom Bundesamt für Verfassungsschutz rund 180.000 Euro Honorar bekommen. Es handle sich um die bisher größte bekannt gewordene Summe für einen V-Mann, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Verfassungsschutz-Akten, die dieser Tage dem NSU-Untersuchungsausschuss zugegangen seien. Der SPD-Geheimdienstexperte Thomas Oppermann sagte dem Blatt, er halte die Höhe des Honorars und die Dauer des Einsatzes für „hochproblematisch“. (Focus Online) Es geht um einen Neonazi aus Sachsen-Anhalt, der unter dem Decknamen „Corelli“ jahrelang für den Verfassungsschutz in der rechtsextremen Szene gespitzelt haben soll. Sein Name fand sich in einem Adressbuch des Rechtsterroristen und NSU-Mitglieds Uwe Mundlos. Laut „Bild am Sonntag“ wurde „Corelli“ erst im November 2012 vom Geheimdienst abgeschaltet und in einem Zeugenschutzprogramm untergebracht. Seither lebe er mit neuer Identität in England. (Welt Online)

Quelle
Siehe auch: Die Lügenlawine

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