NPD spannt Frei.Wild vor ihren Karren

Via „Endstation Rechts“:

Verzweifelt ist die angeschlagene NPD derzeit auf der Suche nach öffentlicher Aufmerksamkeit. Immer neue PR-Aktionen sollen vom desolaten Zustand der Partei unter Holger Apfel ablenken, der längst von den „Radikalen“ zum Abschuss freigegeben wurde. Nun wollen die Rechtsextremisten im Rahmen der ECHO-Verleihung für die „Freiheit der Meinung und der Kunst“ demonstrieren. Und für Frei.Wild.

Da werden sich Philipp Burger und seine Bandkollegen von Frei.Wild aber bedanken. Lassen die Südtiroler doch keine Gelegenheit verstreichen, sich mehr oder weniger von rechtsextremistischem Gedankengut zu distanzieren. Auch, wenn ihre Texte oft eine andere, gegenteilige Sprache sprechen. Und nun das.

Ausgerechnet die NPD kündigte gestern an, mit einer Mahnwache die Meinungsfreiheit verteidigen zu wollen. Als medienwirksame Bühne haben die Parteistrategen die ECHO-Verleihung in Berlin ausgesucht. Damit versucht die angeschlagene Truppe von Parteichef Holger Apfel, von der öffentlichen Diskussion über Frei.Wild und deren Nominierung für „den wichtigsten deutschen Musikpreis“ zu profitieren. Am späten Donnerstagabend hatten die Verantwortlichen die umstrittene Musikkapelle nach hohem öffentlich Druck aus dem Wettbewerb gestrichen. Zuvor hatten die beiden in der gleichen Kategorie nominierten KRAFTKLUB und MIA ihren Rückzug angekündigt.

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Siehe auch: Heimatlieder und Hassgesang: Schwieriger Umgang mit Rechtsrock
Dumm die Dummen

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