Die rechte Terrorspur der NSU führt nach Dortmund

Die „WAZ“ berichtet:

Dortmund. Die Kontakte der NSU-Gruppe ins Ruhrgebiet waren deutlich enger als bisher vermutet. Ein V-Mann berichtete der Dortmunder Polizei vom Treffen zwischen Ex-V-Mann Toni S. mit dem NSU-Terroristen Uwe Mundlos nahe des Tatorts, an dem wenig später Kioskbesitzer Mehmet Kubasik ermordert wurde.

Die rechtsradikale Terrorzelle NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) hatte nach Recherchen der WAZ-Mediengruppe mehr Kontakte nach Dortmund als bislang bekannt. So hielt sich der Sprengstofflieferant des NSU und zeitweilige Liebhaber der mutmaßlichen Terroristin Beate Zschäpe, Thomas S., Ende der 90er-Jahre regelmäßig in Dortmund auf, wie aus Verbindungsdaten seines damaligen Handys hervorgeht. Zudem wird er in internen Papieren der Dortmunder Nazi-Szene damals als Kontaktmann im Osten aufgeführt.

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Siehe auch: NRW-Statistik: Neonazis sind überdurchschnittlich kriminell
Multipel kriminelle Neonazis
Allgemeinkriminelle Herrenmenschen

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