Welche Chancen hat die Alternative für Deutschland?

Via „Publikative.org“:

Welche Chancen hat die AfD? Zwar kann die eurokritische Partei durchaus auf prominente Köpfe setzen, doch die deutsche Tea-Party-Bewegung ist auch sehr heterogen.

Hans-Olaf Henkel, natürlich ist er mit von der Partie. In der neu gegründeten Alternative für Deutschland (Alternative) erkennt der ehemalige BDI-Präsident einmal mehr eine politische Kraft, die sich dem „Club von Kartellbrüdern“[1] der Bundestagsparteien eurokritisch entgegenstellt. So geht das seit einiger Zeit. Henkel sucht nach einer neuen politischen Heimat, versucht hier und da Graswurzelbewegungen in Gang zu setzen. Schon vor Jahresfrist diktierte er dem rechtsoffenen Publizisten Jürgen Elsässer, dass eine Anti-Euro-Partei „wie eine reife Pflaume am Baum“ hänge, „man müsste nur gegen den Stamm treten.“[2] Wo genau sich dieser Stamm befindet, scheint allerdings weit weniger eindeutig, als dass Henkel selbst die Rolle des Treters übernehmen will. Ein Glück: Denn so lässt sich anhand seiner mäandernden Suche das eurokritische Protestspektrum kartieren, in das die Alternative nun hineingestoßen ist und in dem sie sich etablieren will.

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