Archiv für März 2013

The Slackers – Wasted Days

Frei, wild und irgendwie dagegen

Via „RASH Leipzig“:

Zwar ist es mittlerweile bereits von allerhand kritischer Medien rezipiert worden, dennoch soll an dieser Stelle folgender lesenswerter Artikel der „Jungle World“ über die Band „Frei.Wild“ und deren Echo-Nominierung nicht vorenthalten werden:

Erst wurde die italienische Band Frei.Wild für den deutschen Musikpreis Echo als »beste Gruppe national« nominiert, dann wurde sie wieder ausgeladen. Die anschließende Debatte geht oft am Thema vorbei.

Irgendwann inmitten dieser ebenso amüsanten wie belanglosen kulturindustriellen Posse hatte der Mob im Internet sich verlaufen. Weil die Rockband Frei.Wild zunächst für den Musikpreis Echo nominiert, dann aber wieder ausgeladen worden war, krakeelten deren aufgebrachte Fans auf der Facebook-Seite der Sängerin M.I.A. gegen die »Heuchler und Trittbrettfahrer«, die dafür verantwortlich seien, dass ihre Lieblingsband jetzt doch nicht beim Echo willkommen ist. Entgangen war den Verfechtern der »ehrlichen, deutschen Rockmusik« jedoch, dass sie in ihrem Eifer die Britin M.I.A. mit der Berliner Gruppe Mia verwechselt hatten. Diese war nämlich das eigentliche Ziel des Shitstorms, weil sie aus Kritik an der umstrittenen Band aus Südtirol wie zuvor schon die Band Kraftklub die eigene Echo-Nominierung abgelehnt hatte. Als auch die ebenfalls nominierten Die Ärzte Abstand genommen hatten, intervenierte der Veranstalter und lud Frei.Wild wieder aus. Man wolle die Echo-Verleihung nicht zum Schauplatz einer Debatte über die politische Gesinnung der Band machen.

Weiter

„Warum das Spreewald-Festival rechts rockt“

Via „RASH Südbrandenburg“:

„Auch das Spreewald-Rockfestival, das vom 17. bis 19. Mai in Drachhausen (bei Cottbus) stattfinden soll, trifft der Vorwurf, sogennanten „Grauzone-Bands“ die Bühne zu bereiten.Für einzelne Bands, wie zum Beispiel Soifass, Krawallbrüder, Rotz & Wasser, mag das Label “Grauzone“ sicher treffend sein. Andere Bands, die für das Spreewald-Rockfestival angekündigt sind, bewegen sich sicher nicht in einer „Grauzone“ – es sind vielmehr Rechtsrock-Bands.
So zum Beispiel die Schusterjungs und Martens Army“

Weiter

Sookee – Deine Hände

Aufklärung und Argumentationshilfe über und gegen die NPD Schulhof-CD 2013

Der „AK Schulhof-CD 2013″ schreibt:

Pünktlich zum Jahr der Bundestagswahlen lässt die NPD über ihre Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ (JN), sogenannte „freie Kameradschaften“ und Einzelpersonen erneut CDs, welche sich an meist jüngere Menschen richtet, verteilen. Mit dieser CD versucht die um ihre Existenz ringende Partei Stimmen in dieser relevanten Wählergruppe zu werben bzw. generell mehr Menschen für ihre Weltanschauung zu sensibilisieren und einzunehmen.

Die Idee, mit einer kostenlosen Musik-CD gezielt junge Menschen anzusprechen und über das Medium Musik rassistische und nationalistische Inhalte zu transposrtieren, stammt ursprünglich von den sogenannten freien Kameradschaften – also primär parteiunabhängigen Nazigruppen. Die NPD hat diese Idee jedoch aufgegriffen und in der Vergangenheit wiederholt CDs erstellt und verteilt.

Diese Ausarbeitung möchte über die aktuelle CD und die darauf vertretenen Bands, die allesamt in der Naziszene tief verwurzelt sind, aufklären und informieren und sowohl argumentative, als auch praktische Hilfen zur Hand geben, um rassistischen Indoktrinationsversuchen auf dem Schulhof entgegenzuwirken.

Weiter

Massilia Antifa Fest VI

Eine Festivalempfehlung: Rash Mar­seil­le et le collec­tif No­so­tros proud­ly pres­ents:

Mas­si­lia An­ti­fa Fest VI

paf 10e / soir

réser­va­tions con­seillées : Le-molotov@​hotmail.​Fr

Jeudi 28 Mars :

Pipes And Pints ( punk rock a cor­ne­mu­se Praha )
www.​pipesandpints.​com

Dirty Wheels ( Mas­si­lia Skate­board gang )
www.​myspace.​fr/​dirtywheelspunkrock

Hot Rod Zom­bies ( Psycho­bil­ly Mar­seil­le )

Vend­re­di 29 Mars :

Nabat ( Oi ! Clas­sics Bo­lo­gna )
http://​www.​myspace.​com/​oinabatoi

Nu­cleo Terco ( Rock Pro­le­ta­rio Val­le­kas )
www.​myspace.​com/​nucleotercorockproletario

Was­ted Youth ( Street Core schwa­bish gmund )
www.​facebook.​com/​wastedyouthsghc

5mdr ( young oi ! sa­vo­na )
http://​www.​facebook.​com/​pages/​5MDR/​84432044529?​ref=ts&​fref=ts

Sound sys­tem early reg­gae

Sa­me­di 30 Mars :

The Op­pres­sed ( Oi ! Clas­sics Car­diff )
http://​www.​myspace.​com/​oitheoppressed

Rpg 7 ( Oi core ! Mar­drid )
www.​myspace.​com/​rpg7madriz

Hvb ( street punk St Aub )
http://​www.​hooligansvalstarband.​org/​

sound sys­te­me early reg­gae
+ grou­pes lo­caux sur les 3 jours

Hepcat – Hooligans

„Blutzeugen“ in Ungarn

Via „Blick nach Rechts“:

Ungarn (Komarom) – In Nordungarn soll am 13. April ein international beworbenes Neonazi-Konzert stattfinden.

Das neonazistische „Blood&Honour“-Netzwerk will am 13. April in der nordungarischen Stadt Komarom am 13. April ein Konzert veranstalten. Neben den ungarischen Szene-Bands „Kitöres“, „Worst Nightmare“, „Indulat“ und „Feher Viragok“ wird auch die sächsische Neonazi-Band „Blutzeugen“ angekündigt. Eines der Lieder der 2011 gegründeten Kombo „Blutzeugen“ heißt „Ein Volk, ein Weg, wie früher“. Fans der Gruppe können beim Neonazi-Devotionalienhandel/Label Gjallarhorn Klingschmiede des „Hammerskins“ Malte Redeker (Ludwigshafen) für 15 Euro ein „Blutzeugen“-T-Shirt erwerben.

Weiter

Im (Jammer-)Tal der NSU-Aufklärer

Wolf Wetzel schreibt auf „Indymedia Linksunten“:

»Netzwerk des NSU war größer als angenommen« (Zeit)

»Neonazi-Trio hatte 129 Helfer und Helfershelfer« (Bild)

Mit dieser scheinbaren Sensation warten auflagestarke Medien im März 2013 auf. Nicht minder erstaunlich ist, dass sich auch der in Berlin tagende NSU-Ausschuss bestürzt zeigt.

»Insgesamt 129 Mitglieder der rechtsextremen Szene sollen die Terrorgruppe NSU unterstützt haben. Die neue Namenliste wird nun auf unentdeckte V-Leute untersucht. Das Netzwerk der rechtsextremen Zwickauer Terrorzelle war Medienberichten zufolge deutlich größer als bisher angenommen. 129 Mitglieder der rechtsextremen Szene gehörten zum engeren und weiteren Umfeld des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU), meldete die Bild am Sonntag. Die Namen stehen auf einer geheimen Liste der Sicherheitsbehörden, die dem NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestags nun zuging. Der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses, Sebastian Edathy, bestätigte das dem ARD-Hauptstadtstudio. Die neue Zahl sei ›erschreckend hoch‹, sagte Edathy der Bild am Sonntag. Nun müsse ›schnell geklärt werden, ob es darunter Mitwisser der NSU-Verbrechen und weitere V-Leute gab‹. Der Ausschuss hat demnach vor einigen Tagen beschlossen, dass die Bundes- und Landesregierungen die neue Namensliste auf bisher unentdeckte V-Leute des Verfassungsschutzes überprüfen sollen.« (Zeit.de vom 24.3.2013)

Weiter
Siehe auch: Der NSU-VS-Komplex. Wo fängt der Nationalsozialistische Untergrund an, wo hört der Staat auf?
NSU-Liste als Richterskala für das Versagen
NSU und Berliner Behörden: keine Erkenntnisse

The Toasters : Two Tone Army SKAturday Version

Mettmann: Festival setzt Zeichen gegen Rassismus – Verletzte nach Neonazi-Angriff auf Festivalbesucher

Via „Antifaschistisches Bündnis Kreis Mettmann“:

Am Samstag, den 23. März 2013, fand das „Festival gegen Rassismus“ im zwischen Düsseldorf und Wuppertal gelegenen Mettmann statt. Mit Redebeiträgen und einem Infostand wurde auf das Problem Rassismus aufmerksam gemacht. Sieben Bands haben im Rahmen des Festivals, ebenso wie insgesamt über 400 Besucherinnen und Besucher, ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt.

Ab 14 Uhr begann auf dem Markt in Mettmann das „Festival gegen Rassismus“ mit den beiden talentierten Nachwuchsbands „Mindslave“ und „Tube67“ aus Hilden. Nachdem im Anschluss die Band „Kopfecho“ aus Düsseldorf auftrat, machte der Kreistagsabgeordnete für „DIE LINKE.“ im Kreis Mettmann und Historiker Rainer Köster darauf aufmerksam, dass wir aus den schrecklichen Ereignissen der Vergangenheit unsere Lehren ziehen sollten und gegen sowohl rassistisches, als auch faschistisches Gedankengut vorgehen müssen. Nachdem die Band „Smokebox“ ihre Musik zum Besten gab, sprach der SPD Landtagsabgeordnete Manfred Krick und verdeutlichte nochmals, wie wichtig es ist gegen rechtes Gedankengut vorzugehen. Als nächstes sorgten die „Betrayers of Babylon“ mit Reggae, Ska & Dancehall für Stimmung im Publikum. Darauf folgte ein Redebeitrag vom Fraktionsvorsitzenden von „Bündnis 90/Die Grüne“, Nils Lessing, welcher auf den Umgang mit Flüchtlingen aufmerksam machte und abschließend nochmals unterstrich, wie wichtig es ist, sich gegen jede Art von Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung einzusetzen. Das Line-Up wurde zum Abschluss von den beiden Headliner-Bands „The Porters“ und „Venom in Veins“ abgerundet.
Auch wenn das Publikum dem kalten, aber glücklicherweise trockenem Wetter, trotzen musste, verlief das „Festival gegen Rassismus“ in Mettmann als solches störungsfrei ab und wurde von durchweg positiver Resonanz geprägt.

Nachdem das „Festival gegen Rassismus“ beendet war und sich das Publikum auf den Weg ins warme zu Hause machen wollte, haben Neonazis abreisende Festival-Besucherinnen und Besucher am Bahnhof Mettmann-Zentrum angegriffen. Nachdem Neonazis bereits im Vorhinein ihr Erscheinen im Internet angekündigt hatten, haben diese ihren Plan somit in die Tat umgesetzt.

Die sich am Abend in der als Nazi-Treffpunkt bekannten Gaststätte „Lounge Deluxe“ treffenden Neonazis, hatten es gezielt auf die Abreise des Publikums abgesehen und griffen diese aus einem Hinterhalt geplant an. Dabei kam es zu mindestens 10 verletzten Personen. Die Gruppe von Neonazis haben Festival-Besucherinnen und Besucher mit Pfefferspray, Flaschen und Faustschlägen verletzt. Vor allem psychische Schäden, die alle Betroffenen erlitten, sind nicht außer Acht zu lassen.

Weiter

Aida bietet künftig Einsicht

Die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt:

20 Jahren lang hat Aida alles über Nazis gesammelt, über die Neue Rechte, Rechtspopulisten, rechte Musik und rechte Fußballfans. Nun gewährt eines der bundesweit umfangreichsten Archive über Rechtsextreme erstmals Einsicht. (…) Von April an steht die Präsenzbibliothek mit etwa 2500 Bänden dem Fachpublikum offen. Aktive aus Politik und Bildungsarbeit, Wissenschaftler und Journalisten können in einem geräumigen Lesesaal mit dem Material arbeiten. In einem Nebenraum stehen in hohen Regalen die Unterlagen, die Aida in gut 20 Jahren über alte und neue Nazis gesammelt hat, über die Neue Rechte, Rechtspopulisten, rechte Musik und rechte Fußballfans. Die Aida-Bestände gehören bundesweit zu den umfangreichsten zum Thema Rechtsextremismus. Noch ist der genaue Zugangsmodus nicht klar, noch ist nicht alles am Platz, noch arbeitet man an einem Onlinekatalog. Sicher aber ist, dass sich die künftigen Nutzer anmelden müssen für einen Termin, sagt Marcus Buschmüller. Er leitet Firm und ist zugleich ehrenamtlicher Vorsitzender von Aida. Für Aida ist der Umzug ihres Archivs ein großer Schritt: Über Jahre stand der Verein am Pranger des Bayerischen Innenministeriums, weil der Verfassungsschutz Aida für linksextremistisch und verfassungsfeindlich hielt. Nach jahrelangem Rechtsstreit gab der Verfassungsschutz klein bei.

Weiter

Potsdam: „Fourth Time“ in der Defensive

Die „Antifaschistische Recherche_Potsdam//Umland“ schreibt:

Die Neonazimarke „Fourth Time Clothing Brand“ aus Teltow reagiert auf die öffentliche Kritik von letzter Woche und versucht sich als unpolitisch darzustellen, sowie die Angriffsfläche für Kritiker_innen zu verkleinern. [1]

Wenige Tage nachdem der Informationsdienst „Blick nach Rechts“ und wir [2] Artikel über die Marke, deren Verstrickungen ins Neonazimillieu sowie ihre Symboliken, veröffentlichten, versucht diese nun der Kritik den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Durch eine eigene dargestellte Interpretation der genutzten Symboliken wird versucht, eine entsprechende Deutung entgegen zu bringen. [3]

Demnach repräsentiere die Zahl vier, die wie berichtet u.a. in ihrem Modelabel (“Fourth Time”) enthalten ist, lediglich die „Element: Feuer, Wasser, Luft & Erde“ [sic], welche für „die Lebensphasen: Kindheit, Jugend, Erwachsensein, Alter“ stünden.

Dass dadurch noch keine Begründung für den immer noch auf der Startseite zu findenden Spruch „und es begann das Vierte Zeitalter!“ geliefert wird, eine Anspielung auf das “Vierte Reich”, liegt auf der Hand.

Ebenso sind die gelieferten Erklärungsversuche der Neonazimarke “Fourth Time” äußerst kurz, konstruiert und glänzen mit Auslassungen. Um offenbar schnell reagieren zu können, wurden auf die Schnelle nur drei von zehn Motiven erläutert.

Weiter

Hannes, du bist Punk!

Er selbst kann es kaum glauben: Dem Bluesmann und Liedermacher Hannes Wader wird der Echo für sein Lebenswerk verliehen. (…) Er ist misstrauisch geblieben, der Hannes Wader, Arbeiterkind, Bluesmann, Liedermacher der ersten Stunde, heute ein älterer, aber weitestgehend unverwitterter Herr von 70 Jahren, der mit seinem ergrauten Bart gut als pensionierter Studienrat durchgehen könnte. Dass die Jungen ihn wieder singen – gerade ist eine CD mit Wader-Interpretationen erschienen –, tolle Sache, natürlich: Die Anna Depenbusch, die Dota Kehr, das sind tüchtige Leute, »Frauen, zumal junge, gab’s in dem Bereich früher ja gar nicht«. Er sieht es auf seinen Tourneen selbst: Stücke wie Der Tankerkönig sind »’n Kultding«, die werden Zeile für Zeile mitgesungen, erst kürzlich kam wieder einer mit Irokesenschnitt an und sagte: Hannes, du bist Punk!

via zeit: Hannes, du bist Punk!

NS-Black-Metal-Konzert mit “Der Stürmer” abgesagt

„Fight Fascism“ berichtet:

Es sollte ein Konzertabend mit internationalen NS-Black-Metal-Bands werden. Unter dem Titel „Blitzkrieg Fest“ sollte am 16. März an einem geheim gehaltenen Ort in „Nord-Italien“ eine neue Reihe mit neonazistischen Blackmetal-Konzerten initiiert werden. Auf dem Programm standen „Der Stürmer“ (Griechenland), „Noctifer“, „EXM93“ (jeweils Italien), „Cristalys“, „Orthanc“ und „Order of the Death’s Head“ (jeweils Frankreich). Als Organisator des Konzerts trat eine italienische Veranstalterin auf, die Bewerbung erfolgte u.a. über eine Facebook-Seite und die neonazistische „Pagan Front“. Im Internet kursierten verschiedene Ankündigungsflyer – zum Teil mit Bildern von Szenen aus dem nationalsozialistischen Vernichtungskrieg versehen. Auch ein Verkaufsstand des französischen Labels „Hass Weg Productions“ wurde angekündigt. Mehr als 300 Personen hatten ihr definitive oder eventuelle Teilnahme an der Veranstaltung auf „Facebook“ zugesagt. Die Veranstaltung, die auf 180 BesucherInnen limitiert war, scheiterte schließlich jedoch u.a. an organisatorischen Problemen.

Weiter

Frei.Wild in der Opferrolle?

Via „sopptdierechten“:

Die Absage des Frei.Wild-Konzerts durch die Stadt Wels hat die örtliche FPÖ erzürnt. Der FPÖ- Stadtrat befindet, dass nichts an deren Texten rechtsextrem sei und bringt die Meinungsfreiheit ins Spiel (Kurier OÖ, 15.3.2013). Bei der Meinungsfreiheit ist der wegen NS-Wiederbetätigung verurteilte Robert Faller Experte. Frei.Wild selbst inszeniert sich in der Opferrolle und verweigert eine Diskussion mit Thomas Kuban. Der Welser Vizebürgermeister Wimmer (SPÖ) fühlt sich mittlerweile in seiner Entscheidung, Frei.Wild nicht die Rotax-Halle der Stadt Wels zur Verfügung zu stellen, bestätigt: „Ich bekomme eMails, in denen eine Diktion verwendet wird, die mich in meiner Entscheidung nur bestätigt“ (Kurier OÖ, 18.3.2013). Robert F., der wegen NS-Wiederbetätigung verurteilte NVP-Gründer, ist ja mittlerweile voll entflammt für die Identitären und für die ist ja Frei.Wild eine Kultband. Seit Tagen empört er sich gegen die angeblichen Angriffe auf Frei.Wild. Ansonsten ist er aber der Alte geblieben: “Den Stadtverantwortlichen sollte jemand gas geben…“, zitiert ihn der „Kurier“ (18.3.2013).

Weiter

Ständig aktualisiertes Dossier zur rechtsoffenen Band Frei.Wild (dokmz-Archiv) unter http://bit.ly/frawld, außerdem regelmäßig aktualisierte Media-Seite (Bilder etc.) unter http://wp.me/Ppfm-e43. Share the wealth!

Siehe auch die FB-Gruppe Frei-Wild.nicht sowie das Dossier der Antifa Meran
Siehe auch: Rollen getauscht: Nun spannt Frei.Wild die NPD vor ihren Karren

Vintage Trouble – Not Alright By Me

„Blood&Honour“-Konzert am 20. April

Via der „Blick nach Rechts“:

Großbritannien (London) – Der englische Ableger des Neonazi-Netzwerks „Blood&Honour“ mobilisiert zum „St. George‘s Day & Adolf Hitler‘s Birthday Gig“.

Das Neonazi-Konzert soll am 20. April stattfinden. Den Veranstaltungsort hält „South East London & Kent Invicta Division’s“ vorerst noch geheim.

Angekündigt sind unter anderem bekannte Szene-Bands wie „Section 88“ und „Whitelaw“. „Section 88“ hat mehrfach in der Bundesrepublik Deutschland aufgespielt, unter anderem bei einem Skin-Konzert am 28. Juli 2007 auf einem Wiesengrundstück im baden-württembergischen Hockenheim (Rhein-Neckar-Kreis). Die „Blood&Honour“-nahe Band „Whitelaw“ spielte unter anderem am 13. September 2008 beim NPD-„Fest der Völker“ im thüringischen Altenburg auf.

Weiter

Die Kreuzritter vom Verfassungsschutz

Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet:

Dümmlich, rassistisch, islamfeindlich: Mehrere Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes sollen sich beleidigend geäußert haben. Sie gehören ausgerechnet zu der Abteilung, die militante Islamisten beobachtet und deswegen besonders sensibel sein müsste.

Seit der Aktenschredder-Affäre und dem Debakel bei der rechten Terrorbande NSU steckt der Verfassungsschutz in seiner vielleicht schwersten Krise. „Wir müssen rauskommen aus dem Loch“, hieß es zuletzt in Kreisen des Bundesamtes in Köln. Die Arbeit soll neu organisiert, verloren gegangenes Vertrauen zurückgewonnen werden. „Wir müssen besser werden“, sagt Hans-Georg Maaßen, der im vergangenen Sommer als Präsident des Bundesamts einen Posten übernommen hat, um den ihn wohl nur wenige beneiden.

Weiter
Siehe auch: Linke wirft Verfassungsschutz kriminelle Handlungen vor

The Riots – Time For Truth