Archiv für April 2013

Max Romeo – Socialism Is Love

Staatliches Engagement gegen RASH

„RASH Stuttgart“ schreibt:

Heute mal noch eine klei­ne­re Zu­sam­men­fas­sung jüngs­ter Er­eig­nis­se im Hin­blick auf staat­li­ches En­ga­ge­ment gegen uns als linke Grup­pe:

Seit der Grün­dung von RASH STGT macht sich bei uns immer wie­der eine enor­me En­er­gie be­merk­bar, die von staats­sei­ten aus gegen uns auf­ge­bracht wird und be­stimmt auch nicht bil­lig ist. Die Wich­tig­keit gegen links vor­zu­ge­hen, wäh­rend­dem auf der an­de­ren Seite Akten ge­schred­dert wer­den und neo­na­zis­ti­sche Über­grif­fe ver­harm­lost oder gar le­gi­ti­miert wer­den, macht sich auch an un­se­rem Bei­spiel oft sehr deut­lich.

Nichts au­ßer­ge­wöhn­li­ches, zu­min­dest wenn es um den so­ge­nann­ten „Links­ex­tre­mis­mus“ geht, der es dem Bür­ger ei­gent­lich erst er­mög­licht hat auf ei­ni­ge Frei­hei­ten und Rech­te im Leben zu­rück­grei­fen zu kön­nen, die nun durch re­ak­tio­nä­re Kräf­te im Sinne der „Si­cher­heit“ immer wei­ter ein­ge­schränkt wer­den. So möch­ten wir als der noch le­ben­di­ge Teil der lin­ken Skin­head-​Sze­ne in Stutt­gart mal in ei­ge­ner Sache ei­ni­ges über diese Ge­gen­front uni­for­mier­ter Dienst­leis­ter zu­sam­men­tra­gen was sich eben so über die Jahre an­ge­sam­melt hat.

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Special: 1. Mai – Den Nazis keinen Meter

Der 1. Mai ist internationaler Tag der Arbeiter_innenbewegung. In mehreren Städen der BRD versuchen Neonazis diesen Tag für sich zu instrumentalisieren. Das ist besonders zynisch vor dem historischen Hintergrund des Verbots und der gewaltsamen Niederschlagung von Gewerkschaften durch die Nationalsozialisten 1933, also vor genau 80 Jahren. Sie pervertierten den 1. Mai zunächst zum „Feiertag der nationalen Abreit“, dann zum „Nationalen Feiertag des deutschen Volkes“.

Zahlreiche Bündnisse mobilisieren, um die verschiedenen Kundgebungen und Aufmärsche der Neonazis zu verhindern. Wir haben eine Übersicht zusammengestellt.

Zu den anderen Mobivideos gegen die Naziaufmärsche am 1.Mai geht es hier.

29.4.2013 007/Strahov (Tschechien): What We Feel

Ein Veranstaltungstipp der Oire Szene Redaktion:

Johnny Mauser – Klein

Vor 20 Jahren wurde 15-Jähriger bei Ritualmord getötet

Die „Thüringer Allgemeine“ berichtet:

Sondershausen. Vor 20 Jahren wurde ein 15-Jähriger in Sondershausen ermordet. Die Täter sollen einem menschenverachtenden und gewaltverherrlichenden Kult gefolgt sein
Das Behördenversagen bei der Suche nach der rechtsextremen Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) erregt ganz Deutschland. Zu massiv sind die in den vergangenen anderthalb Jahren aufgedeckten Skandale.

Doch die fremdenfeindlichen Morde und Banküberfälle haben auch eine Vorgeschichte. Anfang der 90er Jahre war in Jena die Gefährlichkeit von Jugendlichen völlig verkannt worden, die in gewaltverherrlichende und menschenverachtende Ideologien abgeglitten sind.

Der Fall der Neonazis aus Ostthüringen bildet im Freistaat keine Ausnahme. Heute jährt sich zum 20. Mal der grausame Ritualmord an dem 15-jährigen Sandro aus Sondershausen.

Sein Vater versuchte den Jungen noch am Tatabend als vermisst zu melden. Die Polizei wiegelte damals aber ab. „Ein 15-Jähriger, der nicht nach Hause kommt, war für die Beamten kein Grund für eine Suche“, erinnert sich Peter Beyer.

Mit 15 wären sie auch nicht immer heim gekommen, hätten die Polizisten dem besorgten Vater entgegnet. „Wir haben uns dann selber mit Freunden aufgemacht, um nach Sandro zu suchen“, ergänzt seine Frau Cornelia. Die Eltern ahnten, mit wem sich ihr Sohn getroffen haben könnte. „Meine größte Sorge war, dass er irgendwo eingesperrt ist oder bei einer Auseinandersetzung verletzt wurde und keine Hilfe holen kann. Damals gab es noch keine Handys.“

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Spuren einer Beobachtung

Die „taz“ berichtet:

Hat der Lübecker Staatsschutz eine Recherche-Gruppe auszuspähen versucht? Peilsender am Auto einer Aktivistin entdeckt. Verfassungsschutz stieß sich wiederholt an Neonazi-Outing

Am Anfang steht ein Zufall: Eine Viertelstunde früher als sonst verlässt Sylvie Berg* an einem Arbeitstag im April ihr Büro, um in den Feierabend zu gehen. Als sie die Tiefgarage des Lübecker Bürogebäudes betritt, sieht sie, wie sich zwei Männer an ihrem Auto zu schaffen machen: Der eine kniet am vorderen linken Radkasten, der andere steht aufrecht, als halte er Wache. „Ich fragte sie, was sie da machen“, erzählt Berg. Sie hätten „nur mal geguckt“, habe der eine erwidert. Und der andere: „Ich will mir auch so‘n Auto kaufen.“ Silvie Berg steigt ein und fährt los, informiert aber auch per Handy den Hausmeister des Gebäudes: Sie hält die beiden Männer für verhinderte Autodiebe.

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Tocotronic – Ich will für dich nüchtern bleiben

Nazi-Anschlagsserie im Großraum Regensburg? Elftes Auto in Flammen

Mitten in der Nacht zum Samstag steht ein Auto samt Carport in Barbing (Kreis Regensburg ) plötzlich in Flammen – die Polizei davon aus, dass es sich um den elften Fall einer Anschlagsserie handelt. Die Ermittler schließen einen rechtsradikalen Hintergrund nicht aus, da unter den ausgebrannten Autos der Wagen eines jüdischen Lokalbesitzers ist, der sich wie viele andere Regensburger Gastwirte in einer Initiative gegen Neonazis engagiert. (Merkur Online)

Besetzt den öffentlichen Raum! Unterstützt Blockupy Frankfurt 2013

Neues Ermittlungsverfahren gegen Beate Zschäpe

Via „Spiegel Online“:

Kurz vor dem Prozess gegen Beate Zschäpe gibt es nach Informationen des MDR ein neues Verfahren gegen die 38-Jährige: Sie soll mit Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt am Silvesterabend 1996 auf dem Erfurter Bahnhof auf ein Brüderpaar geschossen haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Es war die Zeit, in der Beate Zschäpe in der rechten Szene Fuß gefasst und die „Kameradschaft Jena“ mitgegründet hatte. In der sie fast jeden Mittwoch zu den Treffen des „Thüringer Heimatschutzes“ pilgerte, bei denen bis zu hundert Neonazis aufliefen. In der sie wegen Briefbombenattrappen vernommen und von Ermittlern als „bauernschlau“ bezeichnet wurde. Es war die Zeit, in der laut Verfassungsschutzbericht die Anzahl von organisierten Neonazis rapide anstieg.

Es war die Silvesternacht 1996. An jenem Abend soll Beate Zschäpe mit Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt auf dem Hauptbahnhof von Erfurt die Zwillingsbrüder Dominik und Benjamin Reding attackiert, bedroht und verfolgt haben. Es sollen sogar Schüsse gefallen sein. Die heute in Berlin lebenden Brüder sind sich sicher, dass sie damals von Mundlos verbal bedroht und „vermutlich“ von Böhnhardt beschossen wurden.

Nach Informationen des MDR Thüringen prüft die Staatsanwaltschaft Erfurt, ob es sich bei den drei Tätern um Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt handelte, und ermittelt deshalb seit Anfang März gegen die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe wegen des Verdachts des „versuchten mittäterschaftlichen Mordes oder Totschlags“ – parallel zu dem am 6. Mai beginnenden Verfahren vor dem Münchner Oberlandesgericht. „Wir geben derzeit keine Stellungnahme ab“, sagten Zschäpes Verteidiger SPIEGEL ONLINE.

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Nazi ruft öffentlich zu Terroranschlägen auf

Via „Publikative.org“:

Im Netz ist er längst kein Unbekannter mehr. Watchblogs nahmen den teilweise verwirrt wirkenden Nazi wegen Holocaustleugnung und Gewaltaufrufen bereits 2011 ins Visier. Diese Woche stellte „Volksfunk“ Terroraufrufe samt Anleitung zum Bombenbau und Adressen seiner politischen Gegner online. Während der Nazi unter den Augen der Öffentlichkeit offen zum Terror aufruft, warnen Sicherheitsbehörden ausschließlich vor islamistischen Einzeltätern.

In Online-Foren tobt seit Tagen die Debatte, ob dieser vermeintliche Terroraufruf von „Volksfunk“ samt Bombenbauanleitung verlinkt werden sollte:

In Worte ist das Video schwer zu fassen. Es ist schon eine beachtliche Ignoranz staatlicher Stellen, wenn ein Nazi Privatadressen von politischen Gegnern samt Fotos neben Gewaltaufrufen und Anweisungen zum Bau von Splitterbomben öffentlich verbreitet. Soll man diesen braunen Wahnsinn zeigen? „Volksfunks“ Videos sind ohnehin über Google leicht zu finden, warum also nicht direkt verlinken? Diese Frage wurde in Blogs, in Facebook, auf Twitter diskutiert; Publikative.org bettete bereits Videos ein. Im Internetzeitalter lässt sich Nazipropaganda nicht unterbinden, aber erschweren, satirisch begleiten oder kritisch beleuchten.

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Siehe auch: Verdacht auf Rechtsterrorismus – 14 neue Ermittlungsverfahren

Get The Shot – Euro Tour 2013

GET THE SHOT
Quebec City Hardcore
Video by Daniel X Vandal (KREACT)

EURO TOUR MAY 2013
01/05 – Walker Texas Club – La Roche-Sur-Yon, France
02/05 – Le Sympatic Bar – Rennes, France
03/05 – Canadian Café – Tours, France
04/05 – Raymond Bar – Clermont Ferrand, France
05/05 – Mojomatic – Montpellier, France
07/05 – Le Saint des seins – Toulouse, France
08/05 – Zic Zinc – Limoges, France
09/05 – La Biu – Bienne, Switzerland
10/05 – Caveau du Grand Sauvoye – Nancy, France
11/05 – Gängeviertel Hamburg – Hamburg, Germany
12/05 – Soziales Zentrum Norderstedt – Norderstedt, Germany
13/05 – tba – Kassel, Germany
14/05 – Mudd Club – Strasbourg, France
16/05 – Monk’s Cafe – Lille, France
17/05 – PiedNu – Le Havre, France
18/05 – L‘Espace Léo Ferré – Brest, France
19/05 – Le Rigoletto – Paris, France
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www.facebook.com/gettheshothc
www.facebook.com/KREACT

Wenn Rechtsradikale die Rockerkutte anziehen

Die „Mainpost“ berichtet:

Die Verbindungen von Neonazis zu „Bandidos“ oder „Hells Angels“ geben Ermittlern bundesweit zu denken. Dass Joachim Herrmann die „Bandidos“ für gewaltbereite Kriminelle hält, scheint die Rocker nicht zu stören. Selbstbewusst präsentiert man im Internet-Auftritt Aussagen des bayerischen Innenministers. Da spricht Herrmann von „typischen Deliktsfeldern der Organisierten Kriminalität wie dem Rauschgifthandel“, von „Bandenkriegen mit tödlichem Ausgang“ und einer „szenetypischen Gewaltbereitschaft“. Seit den 90er Jahren gibt es im Freistaat fünf große Clubs mit 1500 Mitgliedern. „Die meisten sind unbescholtene Bürger“, betont das Landeskriminalamt (LKA), aber „wir schätzen, dass ungefähr ein Drittel regelmäßig in Straftaten verwickelt ist.“ (…) „Waffenhandel ist bei Rockern überproportional ausgeprägt“, sagte ein führender Ermittler im Freistaat in einem Interview. Ermittler bringen die Rocker in Verbindung mit Drogenhandel, Körperverletzung und Prostitution. Sie versuchen, über Sicherheitsfirmen die Türsteher in Diskotheken – und so den Verkauf von Drogen – zu kontrollieren. Dies ist nicht der einzige Grund, warum Ermittler nicht nur in Bayern aufmerksam die Männer beobachten, die mit dem Emblem auf ihrer Kutte die Zugehörigkeit zu ihrem Club bekennen: Für viel Wirbel sorgte 2010 die Tatsache, dass Sascha Roßmüller zur Regensburger Chapter (Ortsgruppe) der „Bandidos“ gehört.

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Crass Defected Character – St. Pauli bleibt dreckig!

NSU: Die offenen Fragen

„Publikative.org“ berichtet:

Anfang Mai soll der NSU-Prozess in München beginnen. Die öffentliche Aufmerksamkeit konzentriert sich seit Wochen auf das Akkreditierungsverfahren am OLG München. Dabei sind viele Fragen im NSU-Komplex noch offen. Ob diese aber im Prozess beantwortet werden, erscheint fraglich. Eine Übersicht.

Die Anklageschrift des Generalbundesanwalts umfasst 488 Seiten. Mehr als 600 Zeugen werden benannt, fast 400 Urkunden sollen die Anklage stützen, 22 Sachverständige werden zitiert. In dem Verfahren müssen sich ab dem 6. Mai vor dem Oberlandesgericht München fünf Personen verantworten.

Beate Zschäpe werden nicht weniger als 27 rechtlich selbstständige Handlungen gemeinschaftlich mit Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos vorgeworfen. Darunter werden zehn Morde und mehr als 20 versuchte Morde aufgeführt. Bei Sprengstoffanschlägen in Köln hatte der NSU mehr als 20 Menschen verletzt, einige schwer.

Dazu kommen mehrere Banküberfälle, die Zschäpe als NSU-Mitglied mitgetragen haben soll, sowie die Brandstiftung in ihrer Wohnung in Zwickau, wobei sie den Tod von mehreren Menschen in Kauf genommen habe, so die Anklage. Es kümmerte Zschäpe offenkundig nicht, dass beispielsweise in einer Nachbarwohnung eine fast 90-jährige Nachbarin war, als sie das Hauptquartier des NSU in die Luft jagte.
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Riot Brigade canceln Show in Pforzheim!

Via „RASH Stuttgart“:

Gut ge­macht, Boys!

Als einen „Schlag ins Ge­sicht“ be­zeich­ne­ten die Ver­an­stal­ter der Bot­tich-​Kon­zer­te in Pforz­heim die Ab­sa­ge von Riot Bri­ga­de, wel­che heute dort auf­tre­ten soll­ten.

Hier mal ein öf­fent­li­ches State­ment der Band dazu:

„Wir haben un­se­re Show am Sams­tag ab­ge­sagt, weil wir auf Wi­der­sprü­che ge­sto­ßen sind, über die wir nicht hin­weg­se­hen wol­len. Ohne der Sub­kul­tu­ra Pforz­heim Crew per se etwas un­ter­stel­len zu wol­len (im Ge­gen­teil: wir haben auch von – un­se­rer An­sicht nach – fit­ten Leu­ten Po­si­ti­ves ge­hört), sind wir bei un­se­ren Re­cher­chen auf Bands ge­sto­ßen, die ver­an­stal­tet wur­den/wer­den, wel­chen wir ka­te­go­risch auf­grund po­li­ti­scher Po­si­tio­nen eine Ab­sa­ge er­tei­len. Auch wenn dies im kon­kre­ten Fall ab­so­lut nicht zu­trifft und die Show mit un­se­ren Freun­den Feine Sahne Fisch­fi­let eine zu be­grü­ßen­de Ver­an­stal­tung ist, wer­den wir diese Linie kon­se­quent wei­ter fah­ren. Für die Art und Weise der Ab­sa­ge ent­schul­di­gen wir uns bei allen, die in Mit­lei­den­schaft ge­zo­gen wur­den. Still more to learn. RB, April 2013.“
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What We Feel – BENEFIT EUROPE REUNION TOUR 2013

12.-20.4.2013: Grau- und Braunzonenkonzerte International

An dieser Stelle gibt es die Übersicht über Konzerte aus der Grau- und Braunzone zwischen dem 12. und 20.4.2013:

Grauzone:

- 12.-14.4.2013: „Astra“/Berlin: Das alljährliche Grauzonenfestival „Punk & Disorderly“ hatte wieder einige Bands aus der (zum Teil sehr weit rechtsoffenen) Grauzone aufzuweisen: u.a. „The Exploited“, „Last Resort“, „Discipline“, „Toxpack“, „Argy Bargy“, „Infa-Riot“ und „Booze & Glory“.

- 13.4.2013: Oslo/Norwegen: Konzert mit der Grauzonencombo „Evil Conduct“.

Irgendwo zwischen Grau- und Braunzone würden wir die aktuelle „Frei.Wild“-Tour einordnen:

- 11.4.2013: „Royal Event Center“/Aachen
-12.4.2013: „Sparkassenarena“/Aurich
- 13.4.2013: „Kongresshalle“/Schwerin
- 18.4.2013: „Sparkassenarena“/Landshut
- 19.4.2013: „Bodenseearena“/ Kreuzlingen (Schweiz)
- 20.4.2013: „Posthalle“/Würzburg

Braunzone:

- 13.4.2013: Finowfurt (Brandenburg): NS-Konzert mit den Bands „Ostfront“, „Frontfeuer“ und „12 Golden Years“.

- 13.4.2013: „Check Inn“/Papenberg in Helmstedt: Rechtsrockkonzert mit „Kategorie C“.

- 13.4.2013: „Doggma Customs“ (Kö97)/Dresden bzw. „Juz Eschwege“: Unter dem Motto „Pride, Rage and Excess Vol.1″ wollte „Feindkontakt Produktion“ ein Solikonzert für „Reckless Gigs“ aus Hessen veranstalten. Es sollten die RAC-Bands „Bombecks“, „Schusterjungs“, „Roials“ u.a. spielen! Soweit uns bekannt ist, konnte das Konzert aufgrund antifaschistischer Interventionen im Vorfeld an beiden Orten verhindert werden! Siehe: Konzert von rechten Bands im „Juz“ abgesagt Ein aktuelles Dossier u.a. über die „Schusterjungs“ könnt Ihr hier als pdf downloaden.

- 13.4.2013: Nördlich von Mailand/Italien: NSBM-Konzert unter dem Motto „Hot Shower Fest 2″ u.a. mit den Bands „Goatmoon“, „Frangar“, Menegroth“ und „Selbstmord“. Mehr Infos: Brauner “Totentanz” in Norditalien – Neo-nazi concert in North Italy

- 13.4.2013: Ungarn: „Blood & Honour“ Ungarn und die ebenfalls neonazistische „Arrabona Crew“ präsentierte folgende NS-Bands: „Blutzeugen“, „Kitörés“, „Worst Nightmare“, „Indulat“, „Fehér Virágok“ und „Stevie“:

(HU-)Györ. Seit Jahrzehnten pflegen bayerische Nazis Kontakte zu „Blood & Honour“-Strukturen in Ungarn, seit dem Verbot von „Vér és Becsület Kulturális Egyesület“ („Kulturverein Blut und Ehre“) im Jahr 2005 vor allem zu deren Nachfolgestrukturen „Blood & Honour Hungária“ und „Arrabona NS Crew“.

Neonazis des „Freien Netz Süd“ (FNS) fahren nun nach Györ zu einer „Gedenkveranstaltung“ der ungarischen extrem rechten Gruppen „Blood & Honour Hungária“, „Arrabona NS Crew“, „Nemzeti Forradalmi Párt“ (Nationalrevolutionäre Partei, NFP), „Magyar Nemzeti Arcvonal“ (Ungarische Nationalfront, MNA) und „Nemzeti Munkáspárt“ (Nationale Arbeiterpartei).

Gemeinsam wollen rund 50 bayerische und ungarische Neonazis mit dem Aumarsch und den Kundgebungen die „Erinnerung an die alliierten Völkerverbrechen“ wach halten sowie die „deutsch-ungarische Waffenbrüderschaft“ beschwören. Neben zwei Neofaschisten des „Győri ellenállás“ („Widerstand Györ“) halten auch der NFP-Vorsitzende Tamás Szabó sowie der führende FNS-Aktivist Matthias Fischer (Fürth) eine Rede. In einem Veranstaltungsbericht spricht die NFP anschließend darüber, dass der Zweite Weltkrieg noch nicht beendet sei, sondern latent zwischen den „europäischen Werte und den Mächten der Finsternis“ fortgeführt werde.

Im Anschluss an den Aufmarsch findet im nahegelegenen Komárom ein Rechtsrockkonzert statt. Auf dem Programm stehen neben „Stevie“ aus Großbritannien und den 2011 gegründeten „Blutzeugen“ aus Sachsen vor allem ungarische Bands. Darunter die Kapelle „Kitörés“ („Ausbruch“), deren Name sich auf den „Ausbruch“ von Angehörigen der Wehrmacht, Waffen-SS und der ungarischen Pfeilkreuzler aus der Belagerung der Budaer Burg seitens der Roten Armee im Februar 1945 bezieht. „Kitörés“ traten im Juni 2009 auch auf dem „Frankentag“ des FNS auf. Eine Woche nach dem Konzert in Komárom spielen sie am 20. April (!) 2013 auf einem „Geburtstagskonzert“ unter dem Motto „Brutal 88 Party“ im „Blue Hell“-Club in Budapest.

Quelle

- 20.4.2013: Varese/Italien: Die „Varese Skinheads“ präsentierten zum 20. Geburtstag Ihrer Gruppierung ein Nazikonzert mit den Bands „Linea Ostile“, „Legittima Offesa“, „Nativi“, „Drizza Torti“, „Garota“ und „Civico 88″.

- 20.4.2013 Brooklyn/USA: RAC-Konzert unter dem Motto „No mess, no fuss, just pure skinhead“ mit den Bands „Venganza Statuada“, „Klase Dirigente“, „Declaration 13″, „Combate 49″ und „Lonewolf“.

- 20.4.2013: Trójmiasto/Ungarn: „Resistance Rock“ organisierte ein Nazikonzert mit den Bands „October Fifteen“ und „OWK – Resistance in Blood“.

27.4.2013 „K19″/Kassel: What We Feel

Ein Veranstaltungstipp der Oire Szene Redaktion: