Neonazi-Event im Stadtzentrum

Via „Blick nach Rechts“:

Gera – Der NPD-Kreisverband Gera und parteiunabhängige regionale Kräfte wollen am 6. Juli den „11. Rock für Deutschland“ auf dem Vorplatz des dortigen Hauptbahnhofs veranstalten.

Das traditionelle Neonazi-Event verbindet rechtsextreme Musik mit politischer Agitation. Als Redner sind Patrick Wieschke, Gordon Richter, Kevin Schulhauser und Matthias Fischer, Safet Babic und Maria Fank angekündigt.

Der thüringische NPD-Landesvorsitzende Wieschke ist Spitzenkandidat seines Landesverbandes bei der Bundestagswahl im September. Wieschke war einst Anführer der Sektion Eisenach des „Thüringer Heimatschutzes“ (THS), Richter, NPD-Stadtrat in Gera, fungiert als NPD-Landesvize. Schulhauser, vormals „Division Ronneburg“, ist Kopf des „Nationalen Bildungswerks Ronneburg“. Fischer, ehemaliger Anführer der verbotenen Neonazi-Truppe „Fränkische Aktionsfront“ (F.A.F.), war in der Vergangenheit zeitweilig bayerischer Landesvorsitzender der NPD-Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten (JN). Der gebürtige Bosnier Babic, NPD-Landesvize in Rheinland-Pfalz und Redaktionsmitglied der NPD-Parteizeitung „Deutsche Stimme“, wurde im Dezember 2010 wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer siebenmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt. Als Folge wurde Babic aus dem Stadtrat der Stadt Trier ausgeschlossen. Fank gehört dem Bundesvorstand der NPD-Frauenorganisation „Ring Nationaler Frauen“ (RNF) an.

Den musikalischen Teil sollen die Combos „Die Lunikoff Verschwörung“, „Stimme der Vergeltung“, „Strafmass“, „Frontfeuer“ und „Sachsenblut“ bestreiten.

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