Polizei und Hallen-Vermieter nach Herner Neonazi-Konzert in der Kritik Polizei und Hallen-Vermieter nach Herner Neonazi-Konzert in der Kritik

Die „WAZ“ schreibt:

Das von der Polizei in der Nacht auf den 7. Juli aufgelöste Neonazi-Konzert in Herne wirft neue Fragen auf. So traf sich „Partyscheunen“-Betreiber Otto Schön am Konzertabend auf dem Gelände mit den Mietern der Halle. Und die Herner Polizei soll nach einem Hinweis eines Anwohners den Staatsschutz nicht rechtzeitig informiert haben.

In der Nacht auf den 7. Juli rückte die „Partyscheune“ an der Juliastraße in den Fokus, als die Polizei mit einem Großaufgebot ein Neonazi-Konzert mit rund 350 Besuchern auflöste . Knapp drei Wochen nach der Beendigung der als illegal bezeichneten Rechten-Veranstaltung werfen der Einsatz der Polizei und das Verhalten des Hallen-Betreibers Otto Schön Fragen auf.

Wie berichtete, erreichte die WAZ-Redaktion Schön am Morgen nach dem Konzert telefonisch auf dessen Fahrt in den Kroatien-Urlaub. Der Herner reagierte völlig überrascht auf den Anruf und erweckte den Eindruck, dass er über den Hintergrund der Veranstaltung nichts gewusst hat. Daran gibt es inzwischen erhebliche Zweifel.

Weiter

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF