Martialischer Neuheide

Via „Der Blick nach Rechts“:

Der in Frankreich wohnhafte norwegische Neonazi und „Odalist“ Kristian „Varg“ (= Wolf) Vikernes erwägt die Rückkehr in sein Heimatland und will eine „richtige nationalistische Partei“ gründen.

Auf seinem Blog diffamiert der Neuheide und bekennende „Odalist“ Vikernes (Jg. 1973), Gründer der „Allgermanisch Heidnischen Front“ und der NS-Black-Metal-Band „Burzum“ (= Finsternis), den bisherigen norwegischen Ministerpräsidenten der sozialdemokratischen Arbeiterpartei Jens Stoltenberg als „aschkenasischen jüdischen Führer“ einer „extremistischen Partei“. Ganz Norwegen, so Vikernes, sei in der Hand einer „Lügenbande“, der aus seiner Sicht auch Ausländer, Feiglinge und Kommunisten angehörten. Vikernes erwägt daher „ernsthaft“ seine Rückkehr nach Norwegen und die Gründung einer „richtigen nationalistischen Partei“.

Der militante Antisemit und Christenfeind Vikernes (alias „Count Grishnackh“) wurde 1994 wegen Mordes an dem Sänger Øystein Aarseth (alias „Euronymous“) der Band „Mayhem“, mehrfacher Brandstiftung, Friedhofsschändung sowie Waffenbesitzes zu einer Freiheitsstrafe von 21 Jahren verurteilt. Bei den Brandstiftungen im Sommer 1992 gingen mehrere historische christliche Gotteshäuser (Vikernes: „jüdische Tempel“) in Flammen auf, ein Feuerwehrmann kam ums Leben. Es entstand ein Schaden von rund 40 Millionen Euro.

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