Worch-Partei jetzt in der Hauptstadt

Der „Blick nach Rechts“ schreibt:

Berlin – Christian Worchs Neonazi-Partei „Die Rechte“ hat in Berlin einen Landesverband gegründet.

An der Gründungversammlung in einem Lokal der Neonazi-Szene sollen „weit über 20 Mitglieder“ teilgenommen haben, wird auf einer Internetseite NPD-„Abtrünniger“ aus Berlin behauptet. Unter Worchs Vorsitz sei „Uwe D.“ bei dem Treffen einstimmig zum Landesvorsitzenden gewählt worden.

Bei „Uwe D.“ handelt es sich möglicherweise um Uwe Dreisch (50), den ehemaligen Anführer der Neonazi-Kameradschaft „Frontbann 24“. Berlins Innensenator hatte die Organisation 2009 wegen ihrer „Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus“ verboten. Gegründet worden war die Kameradschaft, deren Name an eine Vorläuferorganisation der SA erinnerte, von ehemaligen NPD-Mitgliedern. Das Landgericht Berlin hatte Dreisch im Juli 2012 wegen Volksverhetzung, des Verwendens von Kennzeichen und Verbreitens von Propaganda verfassungswidriger Organisationen zu einer 18-monatigen Bewährungsstrafe verurteilt. (bnr.de berichtete) Wegen der uniformierten, SA-ähnlichen Auftritte des „Frontbann 24“ handelte sich D. zudem eine Verurteilung wegen des Verstoßes gegen das Uniformverbot ein.

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