Innerlich zerrissen: Wie rechtsradikaler Rap eine Gesinnung beleuchtet

Die „taz“ berichtet:
Am Montag wird die Verhandlung gegen den mutmaßlichen „Maschseemörder“ Alexander K. vor dem Landgericht Hannover fortgesetzt. In der vorläufigen Beweiswürdigung am achten Verhandlungstag fand der Vorsitzende Richter Wolfgang Rosenbusch deutliche Worte: Der 25-jährige K. habe schon früh „Gedanken und Gefühle in Richtung Menschen zu töten“ gehabt, die sich in Hass besonders gegen Ausländer verdichteten und sich später mit rechtsextremem Gedankengut verwoben.

Seit Anfang August steht K., der Rap-Videos im Internet veröffentlichte, wegen der Ermordung von Andrea B. vor Gericht. Nach Aussage seiner Ex-Freundin hat K. die 44-Jährige getötet, weil sie sich über seine rechtsextreme Einstellung lustig machte. In den Akten hätten sich keine Hinweise auf eine politische Gesinnung als Tatmotiv gefunden, sagt Matthias Doehring, ein Rechtsbeistand der Familie des Opfers.

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