Moritz Rabe entpuppt sich als rechter Propagandist

Via „nordbayern.de“:

Bamberg – Er hatte alle Sympathien auf seiner Seite. Moritz Rabe, der mit seinen Revolutionsliedern aus der Mitte des 19. Jahrhunderts seit einigen Monaten in Bamberg gastiert, war kurz davor, zur Symbolfigur für Studenten, Obrigkeitskritiker und vor allem Linksintellektuelle in der Domstadt zu werden. Nun aber wendet sich das Blatt, und die Vergangenheit holt den Sangesmann ein.

Martin Rocktäschel – so sein richtiger Name – bekleidete noch vor wenigen Jahren hohe Ämter bei der NPD und zeigt auch heute noch ein zweifelhaftes Bild, so weigert er sich konsequent, von der Stadt Bamberg verhängte Gebühren zu zahlen.
Nur eine „Jugendsünde“?

Es seien angeblich Jugendsünden gewesen, als Jugendlicher habe er eine „Heimat“ gesucht und sich mehr oder weniger zufällig bei der Wahl zwischen rechts und links für die Glatzköpfe entscheiden. Doch gehört die nachfolgende Karriere zu einer „Jugendsünde“? Rocktäschel war im Landesvorstand der NPD, Bildungsreferent bei den Jungen Nationaldemokraten, Mitglied der Schlesischen Jugend und einer der Sprecher der Studentenverbindung „Normannia zu Jena“. Zu deren Grundsätzen gehört nach einem Informationsblatt der Burschen, „an der Einheit des deutschen Vaterlandes unabhängig von aktuellen Grenzziehungen festzuhalten.“

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