Rechtsrock für inhaftierte „Kameraden“

Der „Blick nach Rechts“ schreibt:

Am 9. November soll eine musikalische Solidaritätsveranstaltung mit bisher vier genannten deutschen Bands in „Mitteleuropa“ stattfinden.

Gerichtskosten, Anwaltshonorare, ein wegfallendes Einkommen durch Inhaftierung auch für die eigenen Familienangehörigen: Der Bedarf nach finanzieller Unterstützung ist innerhalb der rechten Szene ein bedeutsames Thema, gilt es doch, den diesbezüglich so oft propagierten markigen Worten der Glaubwürdigkeit halber auch solidaritätsstiftende Taten folgen zu lassen. Es verwundert nicht wirklich, dass auch für diese Zwecke die Musik eingespannt wird, indem Sampler zusammengestellt werden oder Bands sich für einen Konzertabend verabreden.

Letzteres soll am geschichtsträchtigen 9. November passieren, was mit Blick auf den Termin nur als zusätzliche Provokation verstanden werden darf. Seit kurzem wird der Auftritt von sechs Musikgruppen beworben, bei denen zwei als so genannte Überraschungsbands angekündigt werden. Ausdrücklich wird unter der Losung „Freiheit für alle nationalen politischen Gefangenen“ die Opferbereitschaft für hierzulande Inhaftierte eingefordert. Als Veranstaltungsort wird viel sagend „Mitteleuropa“ angegeben – ganz offensichtlich, um eine konspirative Vorbereitung in Deutschland mit möglichem Ausweichort grenznah im benachbarten Ausland nicht zu gefährden.

Namentlich aufgeführt wird der Auftritt von der Death-Metal-Band „Blutzeugen“ aus Sachsen. Ferner soll „Kommando Skin“ aus Stuttgart die Bühne betreten.

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