Archiv für September 2013

Ungeklärtes NSU-Unterstützernetzwerk

Der „Blick nach Rechts“ schreibt:

Noch viele offene Fragen zum NSU-Terror: Wer zum Beispiel half in Nürnberg, welche Rolle spielte André E. – und warum verschwieg Holger G. einen möglichen Alleingang von Beate Zschäpe?

Der ehemalige Chef der verbotenen „Fränkischen Aktionsfront“ Matthias Fischer kannte nicht nur die mutmaßliche NSU-Wohnungsbeschafferin Mandy Struck aus Sachsen, sondern auch Uwe Mundlos persönlich. Das sollen die Ermittlungen des Bundeskriminalamtes (BKA) inzwischen ergeben haben. Bisher tauchte der Name des führenden Neonazis aus Fürth nur in der Telefonliste von 1998 auf, die in der Bombenwerkstatt des damals abgetauchten Trios in Jena beschlagnahmt wurde und als Who-is-who der Helfer gilt.

Die beiden Neonazi-Skinheads lernten sich neuen Erkenntnissen zufolge Mitte der 90er Jahre in „Mitteldeutschland“ bei einem Rechtsrock-Konzert kennen. Sie tauschten ihre Telefonnummern aus, beide wohnten damals noch bei den Eltern und hielten sporadischen Kontakt. Eine Szene-Kneipe bei Nürnberg galt damals als Sammelpunkt, auch Thüringer Neonazis ließen sich dort blicken. 1995 kam es bei einem der Treffen sogar zu Streitigkeiten wie sich der NSU-Mitangeklagte Holger G. erinnert haben soll.

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Markus auf großer Abentoierfahrt im Skinhead-Wunderland – Teil 2

Via „Indymedia Linksunten“:

„Antipolitisch“ leicht gemacht: Bezirk-7-er Jungs-Markus aus Köln-Porz und seine RACker – Der linksliberale Wahrschauer stellt dem Sänger und Lebemann der Grauzonen-Oi-Rumpelkapelle 7-er Jungs bereitwillig und unkritisch eine Plattform zur unreflektierten Selbstdarstellung zur Verfügung.

Rückblende: Im Dezember 2010 wurde im Punk- und Oi-Magazin Moloko Plus ein Interview mit Bezirk-7 Markus veröffentlicht. Das nahmen sich einige Leute 2011 zum Anlass, eine kleine Polemik zum Thema Grauzone, KB-Records, 7-er Jungs Markus und seine Nazifroinde zu verfassen. Dieses Projekt versandete jedoch in irgendeiner „totalitär-stalinistischen“ (Markus über seine Kritiker*innen) Schublade und wurde jetzt aus aktuellem Anlass wieder ans Tageslicht befördert.

Im folgenden wird wöchentlich jeweils ein Kapitel dieser polemischen Recherche auf linksunten veröffentlicht. Damit niemand auf die Idee kommt, es handele sich lediglich um alte Kamelle us Kölle, wird es zum Schluss auch ein extra-Kapitel über unseren Protagonisten und Szene-Darling aus dem Jahr 2013 geben. Was ist aus dem damaligen Shootingstar und Emporkömmling hoitzutage geworden? Wie ungeniert lebt es sich im apolitischen Jahr 2013? Welche noien Vermarktungs- und Anbiederungsstrategien, Traditionen und Trends unterbelichteter Oi-Kapellen tun sich auf? Jede/r hat schließlich eine zweite Chance verdient, Menschen können sich ändern oder immer wieder in den gleichen braunen Scheißhaufen treten, während sie mit dem anderen Bein Ausflüge in linksliberale Sumpf- und Foichtgebiete wie der taz oder dem Wahrschauer unternehmen. Andere hingegen (z.B. die Jungs und Mädels von Endstufe & Co.) können ihre Politik zuhause lassen oder an der Garderobe diverser oipolitischer Anti-Konzerte abgeben. Here we go:

[Teil 2 – alle bisherigen Teile zusammengefasst gibt es im Anhang als PDF]

Die fünf Strolche auf großer Abenteuerfahrt im Skinhead-Wunderland:
Bezirk 7-Markus und seine RACker Brandt, Patte, Dani-2 und Bussi-Bär

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Athen: Mord an Killah P

Via „Indymedia Linksunten“:

Pavlos Fyssas, ein 34-jährige Antifaschist und Hip-Hop-Künstler (Killah P), wurde vom Xrysi Avgi Neonazis in Keratsini, einem Arbeiterviertel in Piräus ermordet.

Augenzeugenbericht: Gegen 24:00 wurde eine Gruppe von 15-20 Faschisten, bekleidet mit schwarzen T-Shirts , schwarzen Hosen und Militär Stiefel, am P. Tsaldari Straße abgesetzt.

Während dieser Zeit kam Killah P mit seiner Freundin zu Fuß in Begleitung eines anderen Paares, als er von den Faschisten entdeckt wurde,diese schrien: „was hast du hier zu suchen, Du weißt es gibt keinen Platz für dich in dieser Gegend.“

Die Faschisten jagten die beiden Paare die P.Tsaldari Strasse runter in Richtung GR. Lampraki Avenue. Dort kamen aus einer anderen Straße eine neue Gruppe von ungefähr 10 Xrysi Avgi Faschisten, welche die gejagten umzingelten. Zu dieser Zeit fuhr ein Auto entgegen gesetzt die Einbahnstraße hoch, hielt an, der Fahrer stieg aus und stach Killah P einmal ins Herz und einmal in den Bauch.

(der Einstich auf seinen Bauch hatte Form eines umgedrehten „L“).

Die ganze Szene fand in Anwesenheit von DIAS Einheiten statt (Motorrad Cops), die erst im nach hinein und erst als ein Großteil der Faschisten entfernt hatten eingriffen. Und den Mörder verhafteten. (laut einigen Zeugen deutete Killah P noch im Schockzustand auf den Mörder) Der Mörder wurde mit dem blutigen Messer in der Hand verhaftet und von Zeugen als Mitglied von Xrysi Avgi identifiziert.

Der Krankenwagen kam erst nach 35 Minuten und Pavlos (Killah P.) wurde im Nikaia Krankenhaus für tot erklärt.

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Killah P – Σιγά μην κλάψω, σιγά μη φοβηθώ

Hass und Gewalt als Programm

Der „Blick nach Rechts“ schreibt:

Magdeburg – Gleich vier Musikgruppen mit martialischem Rechts-Metalrock werden für eine Releaseparty am 28. September angekündigt. Der genaue Ort wird geheim gehalten und soll erst kurz vor dem Termin über eine spezielle Rufnummer gelüftet werden.

Die Veranstalter teilen lediglich mit, dass der Music-Act in Mitteldeutschland, in der rechten Szene der Begriff für die neuen Bundesländer, stattfinden soll. An erster Stelle für den Auftritt wird die aus dem Raum Magdeburg kommende Band „2 Minutes Warning“ genannt. Über ihr 2009 veröffentlichtes Album ließen die vier Musiker mitteilen, dass die Hamburger Rechtsanwältin Gisa Pahl alle Texte geprüft habe. Pahl betreibt ein florierendes und mit bundesweiten Anfragen beschäftigtes so genanntes „Deutsches Rechtsbüro“ für die gesamte rechte Szene.

Als zweite Band für den 28. September wird „2nd Class Citizen“ beworben. Die Berliner pflegten Kontakte zur inzwischen aufgelösten Band „Spreegeschwader“. Das erste Album der Band wurde als jugendgefährdend indiziert. Befreundet mit den Rechtsrockern aus der Hauptstadt sind „Fight Tonight“.

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Dressed to kill?

Das „Antifaschistische Infoblatt“ schreibt:

Neonazis als Söldner

Viel ist seit der Enttarnung des NSU über die Entstehungskontexte rechtsterroristischer Strukturen in der BRD geschrieben worden, erstaunlich ruhig blieb es in diesem Zusammenhang um die seit Jahrzehnten bekannte Söldnertätigkeit deutscher Neonazis.

Als ein antifaschistisches Auto­ren­kollektiv sich 1996 mit der Zweitauf­lage des Buches »Drahtzieher im braunen Netz – Ein aktueller Überblick über den Neonazi-Untergrund in Deutschland und Österreich« genau dieses Thema annahm, hatten sie zutreffend bilan­ziert: »Um die Neo­nazis wirksam bekämpfen zu können, ist es unentbehrlich, sich Wissen über deren Organisationen und Strukturen und über ihr Zusammenspiel mit der großen Politik anzueignen«. Zwei Krisenge­bie­te waren bevorzugtes Reiseziel für Neonazis, welche als Söldner aktiv werden wollten, Süd­afrika und das ehemalige Jugos­la­wien1. Der in Süd­afrika lebende Neonazi Horst Klenz/Heinrich Siems2 warb bereits 1980 Söldner per An­zeigen in neonazistischen Zeitungen. 1992 rief die englisch­sprachige NSDAP/AO-Publikation »The new order«, zur »Bildung von Freiwilligeneinhei­ten« zur »Verteidigung der weißen Rasse« in Kroatien auf.3 Neu war die Idee bereits damals nicht, für mediale Beachtung hatten solche Pläne bereits während des Golf-Kriegs gesorgt, als Neonazis aus antisemitischer Motivation heraus »Saddam Hussein als Held der Araber« unterstützen wollten und Michael Kühnen 1991 pressewirksam die Aufstellung einer Söldnertruppe bekannt gab. Zu den Neonazis, die mit dem Irak zumindest auf Tuchfühlung gingen und beim irakischen Informations­minister vorstellig wurden, ge­hörte der französische Neonazifunktionär Michel Faci.4 Später gehörte er zu den ersten Neo­nazis, die als Söldner in Kroatien aktiv wurden, gegenüber dem STERN taxierte er seine »Einheit« auf 200 Deutsche und Österreicher. Hier war es zuerst die HOS-Miliz des kroati­schen Faschisten Dobroslav Paraga, die auf ausländische Neonazis als Söldner zurückgriff. Sie sah sich in der Tradition der kroatischen Faschistenbewegung »Ustascha«, die nach der Besetzung Jugoslawiens im Zwei­ten Weltkrieg an die Macht gelangten und unter ihrer Herrschaft tausende politische Gegner, Juden und Serben umbringen ließ.5

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Errol Dunkley – You‘re Gonna Need Me

Worch-Partei jetzt in der Hauptstadt

Der „Blick nach Rechts“ schreibt:

Berlin – Christian Worchs Neonazi-Partei „Die Rechte“ hat in Berlin einen Landesverband gegründet.

An der Gründungversammlung in einem Lokal der Neonazi-Szene sollen „weit über 20 Mitglieder“ teilgenommen haben, wird auf einer Internetseite NPD-„Abtrünniger“ aus Berlin behauptet. Unter Worchs Vorsitz sei „Uwe D.“ bei dem Treffen einstimmig zum Landesvorsitzenden gewählt worden.

Bei „Uwe D.“ handelt es sich möglicherweise um Uwe Dreisch (50), den ehemaligen Anführer der Neonazi-Kameradschaft „Frontbann 24“. Berlins Innensenator hatte die Organisation 2009 wegen ihrer „Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus“ verboten. Gegründet worden war die Kameradschaft, deren Name an eine Vorläuferorganisation der SA erinnerte, von ehemaligen NPD-Mitgliedern. Das Landgericht Berlin hatte Dreisch im Juli 2012 wegen Volksverhetzung, des Verwendens von Kennzeichen und Verbreitens von Propaganda verfassungswidriger Organisationen zu einer 18-monatigen Bewährungsstrafe verurteilt. (bnr.de berichtete) Wegen der uniformierten, SA-ähnlichen Auftritte des „Frontbann 24“ handelte sich D. zudem eine Verurteilung wegen des Verstoßes gegen das Uniformverbot ein.

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Berlin: NPD-Landeschef zu Besuch bei Rockerclub

Via „Berliner Zeitung“:

Der Berliner NPD-Chef Sebastian Schmidtke hat offenbar Verbindungen zur Rockerszene. Er wäre nicht der einzige Neonazi, der mit Rockern in Verbindung steht.

Der Berliner NPD-Chef Sebastian Schmidtke hat nach Angaben von Innensenator Frank Henkel (CDU) Verbindungen zur Rockerszene. Der Landesvorsitzende der rechtsextremistischen Partei sei 2012 und 2013 auf öffentlichen Veranstaltungen des Gremiums Motorcycle Clubs (MC) gesehen worden, teilte Henkel auf eine bisher nicht veröffentlichte Kleine Anfrage des Abgeordneten Tom Schreiber (SPD) mit.

Es lägen aber keine Erkenntnisse zu „strukturellen Verbindungen“ zwischen der NPD und der kriminellen Rockerszene vor. „Der Polizei Berlin sind lediglich Einzelpersonen bekannt, die sowohl in der rechten Szene als auch in der kriminellen Rockerszene aktiv sind“, erklärte Henkel.

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Siehe auch: Berliner NPD-Chef war offenbar bei Rocker-Club zu Gast
Pro Deutschland will vor Moscheen in Neukölln und Wedding marschieren

Ein Neonazi-Attentat und die Ignoranz der Behörden

Das „Antifaschistische Infoblatt“ berichtet:

Am 16. März 1992 wurde der 29-jährige Henrik Christensen im Büro der Internationalen Sozialisten (IS) in der Søllerødgade in Kopenhagen durch eine Bombe getötet. Der Sprengsatz explodierte als Henrik Christensen einen Brief, der an IS adressiert war, öffnete. Die Polizei und der Verfassungsschutz vernachlässigten von Anfang an die Spurensuche in der extremen Rechten und konzentrierten sich stattdessen auf angebliche Konflikte innerhalb der politischen Linken oder privater Verhältnisse des Opfers. Antifaschist_innen waren sich sicher, dass Neonazis hinter dem Mord standen und forderten Aufklärung. Jetzt berichtete die Zeitung »Ekstrabladet«, dass ein früherer schwedischer Neonazi den verstorbenen Führer des damaligen Blood & Honour-Netzwerkes in Dänemark, Marcel Schilf, für das Bomben­attentat verantwortlich macht.

Im April 2013 berichtete der ehemalige Neonazi Kim Fredriksson zum ersten Mal öffentlich über seine Kennt­nisse zum Mord an Christensen. Diese beziehen sich auf Gespräche bei einem Treffen von skandinavischen Neonazis bei Tor Erik Nilsen (Erik Blücher)1 und Marko Järvinen (genannt »Jäsä«) in Helsingborg im Jahr 2000. Neben den schwedischen Neonazis Pierre Ljunggren,2 Thomas Ölund3 und Kim Fredriksson waren auch die Dänen Flemming Muff Christiansen, Marcel Schilf und der Deutsche Stephan Günther, der in Dänemark wohnt, zugegen. Hier wurde u.a. über militante Aktionen von Anti­faschist_innen in Malmö gegenüber Blood & Honour-Aktivisten berichtet. Fredriksson zufolge war die Schluss­folgerung auf diesem Treffen, dass als Antwort nur Gewalt helfen würde. Marcel Schilf wies auf die Bombe in Kopenhagen hin und endete mit den Worten, »das sie sich um die Kommunisten gekümmert hätten.«4 Es wurde darüber gelacht, dass »in Dänemark einer kalt gemacht wurde.« Später kam Fredriksson in Gegenwart von Schilf, Järvinen und Blücher erneut auf das Thema zu sprechen. Schilf erklär­te: »Wenn man Probleme mit AFA hat können Bomben eine gute Möglichkeit sein um das Problem so zu beheben. So wie sie es auch in der Søllerødgade gemacht hatten.«

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Waffen für Portugal?

Via „Antifaschistisches Infoblatt“:

Deutsche Neonazis versuchen sich als Waffenschieber

Im Jahre 2009 war der sächsische Neonazi Thomas Gerlach mal wieder auf einer Polizeiwache, diesmal auf der Kriminalpolizeistation im thü­rin­g­ischen Altenburg. Der Anlass ist zwar nicht bekannt. Überliefert aber ist in einem BKA-Bericht vom 1. Dezember 2011, dass es offenbar am Rande die­ses Aufenthalts zu einem persönlichen Gespräch zwischen dem damals 30-jährigen Hammerskin-Aktivisten und einem Kriminalhauptkommissar kam. Der Beamte wollte wissen, wa­rum Gerlach in der Szene den Spitznamen ACE trägt. ACE stehe inoffiziell in der Szene für »milde Bleiche«, also »weißer als weiß«, klärte ihn der Neonazi laut BKA-Bericht auf.1

Seinen Spitznamen dürfte Gerlach eher wegen seiner rassistischen Welt­anschauung tragen, denn von einer »weißen Weste« kann bei ihm kaum die Rede sein. In einem von Gamma und dem Antifa-Rechercheteam erstellten Dossier wird der in Meuselwitz leben­de Neonazi als eine Schlüs­selfigur im Helfernetzwerk des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) bezeichnet. Neben dem jetzt zusammen mit Beate Zschäpe in München angeklag­ten Ralf Wohlleben ist Gerlach demnach »einer der bekanntesten Neonazis Thüringens – und als Mitbegründer und Anführer des militanten ›Freien Netzes‹ tonangebend in der Szene, auch über die Landesgrenzen hinaus«. Anfang 2007 hatte Gerlach zusammen mit Maik Scheffler, führender Kopf der sächsischen Kameradschaftsszene und Vizechef des sächsischen NPD-Landes­verbandes, das »Freie Netz« gegründet. Dessen Aufbau, also die Zusammen­fassung loka­ler Zellen in einem Füh­rungsgremium aus Kameradschafts­füh­rern, ist dem Gamma-Dossier zufolge an das Kon­zept des »Thüringer Hei­mat­­schut­zes« angelehnt und geht auf Gerlachs Erfahrungen aus THS-Zeiten zurück. Auch das BKA stuft den heute 34-Jährigen als führenden Neonazi ein. Seit 2005 sei Gerlach mehrfach mit politisch motivierten Straftaten auf­gefallen, heißt es im BKA-Bericht. Er sei Aktivist der sächsi­schen Hammerskins und mehrfach bei Veranstaltungen des 2008 aufgelösten »Kampfbundes Deutscher Sozialisten« (KDS) in Erscheinung getreten. Laut dem ge­meinsamen Informationssystem INPOL liegen zu Gerlach in Thüringen, Sachsen und beim BKA einschlägige Kriminalakten vor. In INPOL ist er zudem als »Straftäter rechts­motiviert« und »gewalt­tätig« eingeordnet.

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[USA] Antifa smasht Infrastruktur bei Nazikonzert in San Francisco

„Indymedia Linksunten“ berichtet:

Am Freitag, den 13. September haben Antifas, die sich the Antifacist Toilet Smasher Brigade nennen, einen wichtigen Teil der Infrastruktur der Konzerthalle Mezzanine in San Francisco zerstoert, um das Konzert der faschistischen und rassistischen Band Death in June, die an dem Tag dort spielen sollte, zu verhindern.

Folgender Artikel wurde auf indybay.org gefunden und uebersetzt.

Am Freitag, den 13., sind wir, die A.T.S., dem oeffentlichen Aufruf gefolgt, das Konzert der britischen Naziband Death in June zu verhindern. Ein paar Tage zuvor wurde ein Schreiben veroeffentlich, indem dem Veranstalter des Konzerts, das Mezzanine in San Francisco, mitgeteilt wurde, dass entweder sie das Nazikonzert absagen oder Antifaschisten werden es tun.

Die Konzertveranstalter vom Mezzanine hatten eine Wahl. Sie waren darueber informiert, dass Death in June eine faschistische und rassistische Band ist und haben sich trotz dieses Wissens dazu entschieden dieser Band eine Buehne zu bieten.

Wir haben daher ihre Toiletten, als einen wichtigen Teil der Infrastruktur, zerstoert, und zwar so, dass die Reperatur sie mehrere zehntausend Dollar kosten wird.

Dies war keine Racheaktion, sondern eine Warnung an alle Clubbesitzer, welche Konsequenzen die Unterstuetzung faschistischer Bands fuer sie hat.

Wir sehen die Tatsachte, dass der offen schwule Musiker Douglas Pearce mit Regenbogenflaggen auftritt und gleichzeitig die Exsistenz schwuler deutscher SA Soldaten betont als einen Schlag ins Gesicht von Holocaustueberlebenden und als Beleidigung der Erinnerung an die vielen homosexuellen Opfer der deutschen Nazivergangenheit und -gegenwart.

Kein Vergeben! Kein Vergessen!

Schoenen Freitag, den 13., ihr Arschloecher!

The Antifacist Toilet Smasher Brigade (die Antifaschistischen Toiletten Zerstoeren)

Denn Antifaschismus ist nicht Gay wie der faschistische Douglas Pearce, sondern Queer im Sinne von Fight Back!

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[Berlin-Friedrichshain] Zur Absage eines rechten Konzerts auf dem RAW-Gelände

„Recherche & Aktion“ berichtet:

Vom Ende der Ausgelassenheit – Aus gege­benen Anlass noch ein paar Worte zur Absage eines Kon­zerts der rechten „Military-Pop“-Band „Der­nière Volonté“, das vor genau einer Woche auf dem RAW-Gelände in Berlin-Friedrichshain hätte statt­finden sollen.

Die Absage ging nicht klanglos über die Bühne, es folgte eine Reihe von Stel­lung­nahmen und Debatten in ein­schlä­gigen Kom­men­tar­spalten und Foren. Ließt man dabei die Erklä­rungen der Veranstalter_innen, sucht man Ansätze einer dif­fe­ren­zierten Aus­ein­an­der­set­zung mit der ent­ge­gen­ge­brachten Kritik ver­ge­bens. Auch in den Kom­men­taren domi­nieren Abwehr­re­ak­tionen: Von einem „Mei­nungs­diktat“ ist die Rede und von „anonyme[n] politische[n] Extre­misten“, die das Kon­zert ver­hin­dert hätten [1], gar „mas­sive Dro­hungen durch Auto­nome Kräfte“ werden fabu­liert. [2]

Wir können uns zwar nur schwer aus­malen, welche Panik die Ver­öf­fent­li­chungen im Hause „Cere­mo­nies Berlin“ aus­ge­löst haben müssen: Nachdem der Ver­an­stal­tungsort das Kon­zert kurz­fristig abge­sagt hatte, im Zuge der auf­kei­menden Dis­kus­sion kurz­zeitig gar der „gute Ruf“ auf dem Spiel stand, finden wir es trotzdem etwas schwach, wie sich die Veranstalter_innen nun aus der inhalt­li­chen Debatte davon­stehlen. Anstelle sich dazu zu äußern, wie man in Zukunft mit rechten Künstler_innen umzu­gehen gedenkt, sti­li­siert man sich gekonnt zum Opfer:

„Die Absage des Kon­zerts erfolgte unter mas­sivem Druck der Antifa auf die Konzert-Vernue und uns als Ver­an­stalter. Eine Durch­füh­rung unge­achtet dieser Dro­hungen hätte eine poten­zi­elle Gefahr (im schlimmsten Falle auch kör­per­liche) für die Betei­ligten bedeutet. Das können und wollen wir nicht ver­ant­worten.“[3]

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Martialischer Neuheide

Via „Der Blick nach Rechts“:

Der in Frankreich wohnhafte norwegische Neonazi und „Odalist“ Kristian „Varg“ (= Wolf) Vikernes erwägt die Rückkehr in sein Heimatland und will eine „richtige nationalistische Partei“ gründen.

Auf seinem Blog diffamiert der Neuheide und bekennende „Odalist“ Vikernes (Jg. 1973), Gründer der „Allgermanisch Heidnischen Front“ und der NS-Black-Metal-Band „Burzum“ (= Finsternis), den bisherigen norwegischen Ministerpräsidenten der sozialdemokratischen Arbeiterpartei Jens Stoltenberg als „aschkenasischen jüdischen Führer“ einer „extremistischen Partei“. Ganz Norwegen, so Vikernes, sei in der Hand einer „Lügenbande“, der aus seiner Sicht auch Ausländer, Feiglinge und Kommunisten angehörten. Vikernes erwägt daher „ernsthaft“ seine Rückkehr nach Norwegen und die Gründung einer „richtigen nationalistischen Partei“.

Der militante Antisemit und Christenfeind Vikernes (alias „Count Grishnackh“) wurde 1994 wegen Mordes an dem Sänger Øystein Aarseth (alias „Euronymous“) der Band „Mayhem“, mehrfacher Brandstiftung, Friedhofsschändung sowie Waffenbesitzes zu einer Freiheitsstrafe von 21 Jahren verurteilt. Bei den Brandstiftungen im Sommer 1992 gingen mehrere historische christliche Gotteshäuser (Vikernes: „jüdische Tempel“) in Flammen auf, ein Feuerwehrmann kam ums Leben. Es entstand ein Schaden von rund 40 Millionen Euro.

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17.8.-1.9.2013: Grau- und Braunzonenkonzerte International

An dieser Stelle eine grobe Übersicht über Konzerte aus der Grau- und Braunzone für die zweite Monatshälfte des August 2013:

Grauzone:

- 17.8.2013: Oberhausen: „Punkeria im Exil“ u.a. mit der Grauzonencombo „Emscherkurve 77″.

- 23.-25.8.2013: Alsfeld/Hessen: „Ehrlich & Laut Openair“ mit diversen rechtsoffenen Bands: „Frei.Wild“, „Krawallbrüder“, „Vogelfrei“, „Haudegen“, „Kärbholz“, „Serum 114″, „Wilde Jungs“, „Rotz & Wasser“, „Jenny Woo“, „Saints & Sinners“, „Berserker“, „Marten´s Army“, „BRDigung“…

- 25.8.2013: „Zwischenbau“/Rostock: „Fröhlich sein & singen“ mit den Grauzonenbands „The Business“ und „Ruhestörunk“.

- 29.8.-1.9.2013: Ehemaliger Militärflugplatz Niedergörsdorf: Das Grauzonenlabel „Bandworm Records“ veranstaltetet erneut das „Spirit Festival“ mit diversen rechtsoffenen Bands. Nur die bereits angekündigten „Krawallbrüder“ traten nicht auf. Ansonsten u.a. „Stomper 98″, „Evil Conduct“, „Springtoifel“, „Toxpack“, „Berliner Weisse“, „Gumbles“, „Last Resort“, „Saints & Sinners“, „Jenny Woo“, „The Starts“, „Lammkotze“…

- 31.8.2013: Wertheim“: „United Festival“ mit den Grauzonenbands „Unantastbar“, „Riughnecks“ u.a.

Braunzone:

- 17.8.2013: England: „Blood & Honour“ präsentierte ein „Andrew Stinko Lewis Memorial Concert“ mit den NS-Bands „Blackout“, „White Law“ und „Gentleman Thugs“.

- 17.8.2013: Finowfurt (Brandenburg): Auf Klaus Manns Privatgrundstück hätte zu Rudolf Hess Todestag ursprünglich u.a. die Rechtsrockband „Kategorie C“ spielen sollen. Das Konzert wurde allerdings abgesagt.

- 17.8.2013: „The Rock Club“/Peterborough (England): „Carry on – The Main Event“: Rechtsrockkonzert mit „Haggis“, „Close Shave“, „Condemned 84″, „Discharger“, „Jack O´Bones“, „The Punktures“, „Sir Kings“ und „The Marksmen“.

- 17.8.2013: Südwestdeutschland: „10 Jahre Nationaler Widerstand Zweibrücken“: NS-Konzert mit den Bands „I.C.1.“ (Ex „Razors Edge“ und „Carpe Diem“), „Die Lunikoff Verschwörung“ und „Ü-Band“.

- 24.8.2013: Tschechien: „Bootboys are back Vol.3″ – Nazikonzert mit „Endstufe“, „The Pride“, „Bakers Dozen“, „Lucky Bonheads Crew 1912″ und „Tricolore Oi!“. Tagsüber fanden zudem in ganz Tschechien an zehn verschiedenen Orten Naziaufmärsche mit etwa 2500 Beteiligten und anschliessenden antiziganistischen Ausschreitungen statt…

- 24.8.2013: Litauen: „Skindays 13″ mit den NS-Bands „Baltas Trivksmas“, „Tiesia Sviesias“ und „Marder“.

- 24.8.2013: Kazan/Russland: NSHC-Konzert unter dem Motto „Youth against drugs fest“ mit den Bands „Hate4″, „X Immortal Spirit X“, „Right Choice“ und „Black Sun“.

- 24.8.2013: Ostdeutschland: NS-Konzert mit „Brainwash“, „Blutzeugen“, „Retribution“ und einer weiteren Band.

- 24.8.2013: Dresden: Das ursprünglich geplante RAC-Konzert mit den Bands „Condemned 84″, „The Haggis“, „Bombecks“ und „The Morons“ fand nicht statt.

- 24.8.2013: Polen: „Blood & Honour“-Konzert mit den NS-Bands „Legittima Offesa“, „Redneck 28″, „Obled“ u.a.

Rebel Workers – Antinazis

Morgen gibt’s RACker Martin Grobe im Wild at Heart zu bewundern

„Indymedia Linksunten“ berichtet:

Nach Evil Conduct, den Ruckers und Secret Army hat es nun eine weitere Band ins „Wild at heart“ geschafft, deren Mitglieder es nicht so ganz genau nehmen, auf welcher Hochzeit sie tanzen. Heute im Wild at Heart, morgen unterwegs mit den allseits vertrauten Nazi-Punk-Froinden. Heidiho!

Im folgenden Text geht es um Martin “Grobi” Grobe, der in Köln eine Kneipe betreibt und zudem noch in den Psychobilly-Bands “Minestompers” & “Bad Reputation” spielt. Darüber hinaus hat Grobe keine Berührungsängste zur extrem Rechten.

“Bad Reputation” selbst haben vor nicht all zu langer Zeit ein neues Album aufgenommen und verschicken ihre oberflächlich nicht politisch gelabelte CD derzeit für Reviews, Versandplatzierungen in Mailordern und auf der Suche Auftrittsmöglichkeiten. Diese Ansicht gerät allerdings ins wanken, wenn man sich die Band im Einzelnen ansieht.

Mit Martin “Grobi” Grobe haben “Bad Reputation” ein Bandmitglied, was weder ein Problem hat mit Nazis zu feiern, noch diese Kontakte für (bisher) nötig hielt zu verstecken, wie die Bilder, die er selbst auf der allseits geliebten Plattform Facebook öffentlich zugänglich gemacht hat, auch deutlich zeigen (Anmerkung: mittlerweile wurden einige Bilder aufgrund von Erklärungsnöten der Band gelöscht. Da wir linken Lügenbaron*innen aber dafür bekannt sind, Daten zu sammeln, haben wir sie dem Artikel angehängt.)

Die Bilder zeigen Grobe beim vertrauten Feiern mit Personen des rechten Randes bis hin zur organisierten Nazi-Szene. Seine Freund*innen dienen als Litfaßsäulen für eindeutig rechte Bands wie “Endstufe”, „Hot Rod Frankie“ oder pflegen selbst Kontakte zu bundesweit bekannten Rechtsrockbands wie “Endstufe” oder “Punkfront”. Betreffende Freund*innen machen zudem noch weniger einen Hehl um ihre Kontakte oder Aktivitäten.

Wir gehen davon aus, dass Grobe nicht unwissend sein kann, was seine Kontakte und diese Bands betrifft, da diese auch szene-übergreifend in der Punk-, Skinhead & Psychobilly-Subkultur bekannt sind. Grobe selbst war, bis zu seiner aktuell vorläufigen Endstation in der Psychobilly-Szene, jahrelang in der Subkultur, irgendwo zwischen Deutschpunk, Punk, Rock n Roll, Oi! Und Hardcore, unterwegs. Neben seinem Versuch sich als DJ zu etablieren, führt(e) Grobe in Köln die Kneipe “Church Of Tohuwabohu”, in der ebenfalls bereits einschlägig politisch gelagertes Publikum vollkommen unpolitisch, der guten Stimmung wegen, Bier trinken konnte. Mitglieder von Rechtsrock-Bands wie “Endstufe” aus Bremen oder Personen aus dem Dormagener Nazi-Umfeld wurden ebenfalls in der Vergangenheit mit Grobe auf gemeinsamen Trinktouren gesehen.

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Markus auf großer Abentoierfahrt im Skinhead-Wunderland

Via „Indymedia Linksunten“:

„Antipolitisch“ leicht gemacht: Bezirk-7-er Jungs-Markus aus Köln-Porz und seine RACker – Der linksliberale Wahrschauer stellt dem Sänger und Lebemann der Grauzonen-Oi-Rumpelkapelle 7-er Jungs bereitwillig und unkritisch eine Plattform zur unreflektierten Selbstdarstellung zur Verfügung.

Rückblende: Im Dezember 2010 wurde im Punk- und Oi-Magazin Moloko Plus ein Interview mit Bezirk-7 Markus veröffentlicht. Das nahmen sich einige Leute 2011 zum Anlass, eine kleine Polemik zum Thema Grauzone, KB-Records, 7-er Jungs Markus und seine Nazifroinde zu verfassen. Dieses Projekt versandete jedoch in irgendeiner „totalitär-stalinistischen“ (Markus über seine Kritiker*innen) Schublade und wurde jetzt aus aktuellem Anlass wieder ans Tageslicht befördert.

Im folgenden wird wöchentlich jeweils ein Kapitel dieser polemischen Recherche auf linksunten veröffentlicht. Damit niemand auf die Idee kommt, es handele sich lediglich um alte Kamelle us Kölle, wird es zum Schluss auch ein extra-Kapitel über unseren Protagonisten und Szene-Darling aus dem Jahr 2013 geben. Was ist aus dem damaligen Shootingstar und Emporkömmling hoitzutage geworden? Wie ungeniert lebt es sich im apolitischen Jahr 2013? Welche noien Vermarktungs- und Anbiederungsstrategien, Traditionen und Trends unterbelichteter Oi-Kapellen tun sich auf? Jede/r hat schließlich eine zweite Chance verdient, Menschen können sich ändern oder immer wieder in den gleichen braunen Scheißhaufen treten, während sie mit dem anderen Bein Ausflüge in linksliberale Sumpf- und Foichtgebiete wie der taz oder dem Wahrschauer unternehmen. Andere hingegen (z.B. die Jungs und Mädels von Endstufe & Co.) können ihre Politik zuhause lassen oder an der Garderobe diverser oipolitischer Anti-Konzerte abgeben. Here we go:

I am in the mood for pöbeln:
Neither red nor racist oder wie der Bock zum Gärtner gemacht wurde!
Eine knallhart sachliche Polemik

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Evil in Kutte – Bruderschaften als „neue“ Organisationsform

„Indymedia Linksunten“ berichtet:

Das Rocker ein bestimmtes äußeres Erscheinungsbild pflegen, hat wahrscheinlich mehrere Gründe. Zum einen symbolisiert es die Zugehörigkeit zu einer Gruppe – man grenzt sich nach außen ab, man gehört zu einem „Wir“, man selbst ist etwas. Zum anderen soll eine ledrige Kutte männlich und martialisch wirken und Macht ausstrahlen. Durch die mediale Berichterstattung ist in weiten Teilen der Bevölkerung mittlerweile angekommen, dass mit den Rockern nicht zu spaßen ist. Sind die Betätigungsfelder der Rocker, wie etwa Schutzgelderpressung und Zuhälterei, ohnehin schon inakzeptabel, gesellen sich nun auch Rockergruppen, die zusätzlich zu 100% neonazistisch sind, dazu.

Bedingt durch Holger Apfels Strategie der „seriösen Radikalität“, in der sich die Partei nach außen als Kümmerer-Partei und gutbürgerlich zu geben versucht und nur nach innen weiterhin ihre rechtsextreme Ideologie vertritt, und durch den zunehmenden Bedeutungsverlust der Kameradschaften, entdecken militante Neonazis nun Bruderschaften als Organisationsform erneut für sich. Vor allem in Schleswig-Holstein ist diese Tendenz seit dem letzten Jahr vermehrt zu beobachten. Die Erscheinung und Hierarchie von Bruderschaften ist ähnlich wie die der Rocker. Auch sie tragen Kutte und haben Anwärter, die noch kein „Vollmitglied“ sind. Bisher konnte noch nicht beobachtet werden, dass Bruderschaften ähnliche Wirtschaftszweige verfolgen wie die Rocker. Es ist bisher davon auszugehen, dass ihr Zusammenhalt auf einer rechtsextremen Ideologie fußt, gepaart mit Männnerbündelei. So wurden Bruderschaften bisher auf ganz klassischen Neonaziveranstaltungen wie Rechtsrockkonzerten oder Aufmärschen beobachtet.

Die Brigade 8 Schleswig-Holstein wurde erstmalig auf Neonaziaufmärschen wie in Bad Nenndorf oder am „Tag der deutschen Zukunft“ 2012 in Hamburg gesichtet. Zur Brigade 8 zählen neben der Gruppe in Schleswig-Holstein noch Ableger in Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Der Präsident der Brigade 8 Schleswig-Holstein, Christian K., wohnt in Schleswig und gehörte vorher zur Aktionsgruppe „NaSo“ Angeln, kurz für Nationale Sozialisten Angeln, die auf ihrer Internetseite den Todestag von Rudolf Hess zelebriert und auf ihren Flugblättern „Volksgemeinschaft statt Individualismus“, „Erhaltung des Volkes in Art und Kultur“ etc. fordert. Christian K. trägt auf seinem Hals ein Tattoo mit dem Kürzel „B8“. Diese Abkürzung ist nicht zufällig gewählt – denn der Name Brigade 8 ist als Anlehnung an das im Jahr 2000 verbotene rechtsextreme Netzwerk Blood & Honour zu verstehen.

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Phlegmatix – I Just Rather Live Free