Markus auf großer Abentoierfahrt im Skinhead-Wunderland – Teil 5

Via „Indymedia Linksunten“:

Das KB-Imperium schlägt zurück – Vom Saulus zum Paulus

Dieser peinliche Fatzke spielt nämlich eine wichtige Rolle in Markus‘ aufrechtem Skinheadleben21. Menschen, die auf das Saarland stolz sind, müssen gewisse genetische Defekte aufweisen (vielleicht sollte Euer geliebter Thilo hier mal forschen). Oscar Lafontaine und Krawallbrüder – ach du Kacke, so stelle ich mir die Hölle vor. Im KB-Song „Troublemaker Germany“ heißt es: „…denn heute gehört uns Deutschland…“ Und morgen? Kommt Ihr mich mit dem Gaswagen holen oder wat?! Bitte schnell alles an Frankreich zurückgeben, zuschütten oder wahlweise bombardieren. Eure Interviews und Songs sind voll von konservativem Mainstreamgetruller (die D-Mark muss wieder her), Onkelz für Arme22, Sozialdarwinismus… wirklich unerträglich und total rebellisch (eine plumpe Reproduktion des Dünnschisses der Mehrheitsgesellschaft). Dieses schleimige Gewimmer, man unterstütze doch Opfer rechter Gewalt, aber im Wochenmodus kann sich jeder denkende Mensch neuen Mist reinziehen, den Ihr verzapft habt. Da ist echt Fremdschämen angesagt. Ich kann auch beinharter Globalisierungsgegner sein, aber in schicken Nike Turnschuhen umherlaufen oder mich als testosterongesteuerter gewalttätiger Skinhead ausgeben, aber allen Kritikern direkt mit dem Anwalt drohen. Geht alles. Genauso kann ich mich per Ablasshandel freikaufen indem ich irgendwelches Geld spende, um endlich wieder ungestört meinen Geschäften nachgehen zu können. Man muss nur vom Feind lernen und zivilgesellschaftlich die richtigen Knöpfe drücken. Schwups wird aus der grauen Maus eine Bunte.

Zusätzlich werden aber weiterhin mehr als zwielichtige Bands supportet (holt Südtirol heim in’s Reich – das wird dann als nächstes bombardiert) und rechtes Scheißvolk wird zum Ringelpiez mit Anfassen gebeten.

Es nervt (siehe auch Pascals peinliches Statement zum Bezirk 7 Interview im Moloko Plus). Entscheidend ist auffem Platz Kameraden! Fangt doch mal bei A an und nicht bei Y, dann wird das auch was mit der Glaubwürdigkeit. Es ist ja fast rührend, dass Markuslein den geliebten Pascal raushauen will, indem er sagt:

„Das Label hat seine Fehler in der Vergangenheit gemacht, Dinge die man nicht hätte machen müssen, aber die andere NICHT ANDERS gemacht haben, nur redet darüber keiner“. Es geht um die Geschäftsbeziehung zum Wehrmachts-Uhl aus Coburg. Doch wer soll hier noch angeschissen werden? Ex Busenfreund Willi Wucher oder Dauerbusenfreund Florian Walz23? Da bleiben uns nur Spekulationen. Es bleibt aber die Gewissheit, dass einem aufrechten Skinhead von heute die Dummheit und Geldgeilheit anderer als Entschuldigung für die eigene rechtsoffene Geschäftspraxis reicht. Respekt. Ein Volk von Lemmingen. Los springt! Für den KB Persilschein müssen schließlich Impact Records herhalten, die schon gefühlte tausend mal pleite gegangen sind und ganz einfach auf die Geschäftsbeziehung zu Krawallbrüder angewiesen sind, da sich CDU Metal a la Onkelz zur Zeit eben besser verkauft als Kriegsverbrechen wie Dödelhaie oder Rümpelköter. Wie wäre es mit Nix gut?! Darauf folgen Marcel und Olaf von den Stage Bottles. Deren gemeinsame Getränkeaufnahme mit Markus und KB-Pascal beim Force Attack sorgt schließlich für die endgültige Gewissheit. Besonders die erstgenannten Protagonisten, welche ohne Zweifel zur prägendsten antifaschistischen Streetpunkband dieses Landes zählen, sollten sich überlegen, ob sie ihre Reputation für solche Vollidioten hergeben wollen und damit Teil eines billigen Spiels werden. Da springt Ritzki in die Bresche und stellt fest: „Als kompromisslose Oi!-Band hat man’s ja heutzutage nirgendwo mehr leicht!“

Mir kommen die Tränen: Oi! The Opferlamm & crucified Skinhead-Sündenbock united! Schlimmer geht es nimmer, denn eigentlich geht es doch nur um das gekränkte Ego und seid doch mal ehrlich, vor allem geht es um die dicke Kohle. Das kann auch Markus romantische und verkürzte Kapitalismuskritik nicht kaschieren.
Wir befinden uns in einer ganz anderen Liga…

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