Frei.Wild-Absage in Jena: [Anmerkung der Redaktion: Beleidigung entfernt]

„Publikative.org“ berichtet:

Das Frei.Wild-Spiel beginnt von vorn. Gegen einen Auftritt der Band in Jena regte sich Protest, man „drohte“ sogar mit einer Demo und die toleranten Frei.Wild-Fans laufen nach der Absage der Veranstaltung digital Amok. Zum Sündenbock wird diesmal ein Landtagsabgeordneter.

Eigentlich wurden im Media Markt in Jena für heute hunderte Fans der Band Frei.Wild erwartet. Ein Auftritt und eine Autogrammstunde als Promo zur neuen Platte waren angesetzt. Dass sich gegen den Auftritt der Band Protest regen könnte, hat wohl niemand von den Verantwortlichen der Thüringer Filiale erwartet. Nach Aussagen der Organisatoren in der Ostthüringer Zeitung (OTZ) gab es zahlreiche Mails und Beleidigungen gegen Mitarbeiter des Marktes. Der zuständige Bereichsleiter im Jenaer Markt fasste dies in der OTZ folgendermaßen zusammen: “Wir haben uns da leider ­­linken Krawallmachern beugen müssen, die im Internet Stimmung gegen uns gemacht haben und mit einer Demo drohten”. Die „angedrohte“ Demonstration scheint dann das Fass zum Überlaufen gebracht zu haben, denn der Auftritt der Band wurde kurzerhand abgesagt. Doch wie schon in zahlreichen vorherigen Fällen, in denen öffentlicher Protest gegen die Band Ausladungen oder Ähnliches zur Folge hatten, haben die Frei.Wild-Fans auch dieses Mal ihren Sündenbock gefunden. Der heißt Dirk Adams und ist sowohl Landtagsabgeordneter von Bündnis 90/ Die Grünen im Thüringer Landtag als auch Mitglied des NSU-Untersuchungsausschusses.

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Siehe auch: [OB] Kein Bock auf Frei.Wild
Frei.Wild Plakate
„Mit einer Demo gedroht“
Frei.Wild wird auf Jugendgefährdung geprüft

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