Scharfe Kritik vor Freiwild-Konzert in Oberhausen

Die „WAZ“ schreibt:

Oberhausen. Das Konzert der Rockgruppe „Freiwild“ ist auch in der Turbinenhalle umstritten. Die Antifa Oberhausen bezeichnet die Gruppe vor ihrem Auftritt am Mittwochabend als „Einstiegsdroge“ für rechte Musik. Die Südtiroler Band wehrt sich auf ihrer Facebookseite gegen die scharfe Kritik.

Die Südtiroler Band „Freiwild“ kommt am Mittwoch nach Oberhausen – und mit ihr eine scharfe Diskussion, die mit den vier Musikern auf Tournee geht. Der Vorwurf: Die Band verbreite in ihren Songs völkisches Gedankengut. Die Antifa in Oberhausen fordert für das Gastspiel in der Turbinenhalle eine Absage und spricht von einem „zweifelhaften Konzert“.

Noch eine Handvoll Konzerte stehen bis Jahresende bei der Deutschrock-Band aus Brixen auf dem Kalender. In Köln, Mannheim und München gibt es keine Eintrittskarten mehr. Das Szenario wird sich ähneln. Die Band ist stark umstritten.

Der in der rechten Szene recherchierende Journalist Thomas Kuban warf der Band kürzlich vor, sie würde Hass verbreiten. Daraufhin ging die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien dem Verdacht nach. In Bochum kritisierten Linken-Politiker und Jusos ein großflächiges Werbeplakat für das neue Freiwild-Album „Still“ am Hauptbahnhof. Und in Jena wurde eine Autogrammstunde eines Elektronikhändlers kurzfristig abgesagt, da es Proteste und letztlich Sicherheitsbedenken gab.

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