Neonazi-Terror in Russland

Via der „Blick nach Rechts“:

Russland (St. Petersburg/Moskau) – Festnahmen im Zusammenhang mit rassistischen Mord in St. Petersburg – langjährige Haftstrafen für vier Neonazis wegen verhindertem Bombenanschlag in Moskau.

Sieben junge Männer, darunter fünf im Teenageralter, wurden in St. Petersburg im Zusammenhang mit dem Mord an einem 51-jährigen Mann aus Usbekistan verhaftet. Die Täter sollen den Mann am 4. November am Rande einer Anti-Ausländer-Demonstration in St. Petersburg, der zweitgrößten Stadt Russlands, erstochen haben. Der Mord wurde aus rassistischer Motivation begangen. Ebenfalls am 4. November waren in St. Petersburg drei Männer aus Kirgisistan von Unbekannten überfallen worden. Ein Kirgise wurde bei der Attacke erstochen.

Umfragen zufolge lehnt rund die Hälfte der russischen Bevölkerung Migranten ab. Feindobjekt der russischen Mehrheitsgesellschaft sind besonders Menschen aus Zentralasien und dem Nordkaukasus. Recherchen der in Moskau beheimateten Menschenrechtsorganisation SOVA zufolge wurden im Zeitraum von 2009 bis 2013 mindestens 192 Menschen aus rassistischen Gründen getötet. 2013 zählt SOVA bislang mindestens 12 Opfer des tödlichen Rassismus.

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