Berlin: Doorbreaker verkauft Nazi-Klamotten!

Die „North East Antifascists“ [NEA] berichten:

Weg mir rechtem Lifestyle in Weißensee und Friedrichshain.

»Doorbreaker« ist eine Berliner Ladenkette für Sport- und Freizeitbekleidung mit Läden in Friedrichshain und Weißensee. Im Sortiment des »Doorbreaker« finden sich neben vielen unpolitischen Modemarken seit Jahren auch immer wieder explizite Neonazi-Marken. Dies scheint zur Geschäftsstrategie des Ladens zu gehören, an der sich auch nach dem Umzug des Hohenschönhausener Geschäftes nach Weißensee im Oktober 2013 nichts geändert hat. Nachdem in den letzten Jahren die bei rechten beliebten Marken »Thor Steinar« und »Label23« verkauft wurden, wird seit Anfang 2013 die Marke »Walhall Athletik« angeboten.

Walhall Athletik – Nazikader als Hintermann

Den politischen Hintergrund dieser Marke zu erkennen, sollte dabei nicht sonderlich schwer fallen. Bereits der Name mit seinen Anklängen an die bei Neonazis oft verwendete germanische Sagenwelt hätte »Doorbreaker« aufhorchen lassen müssen. Ohne im Markenregister nachschlagen zu müssen, hätte es genügt, den Inhaber der »Walhall Athletik«-Internetseite zu googeln, um herauszufinden, dass es sich bei diesem um den Nazikader Daniel Weigl handelt.

Weigl gehört zum Führungspersonal der bayerischen Neonaziszene und gilt als einer der Köpfe des »Freien Netz Süd« (Wikipedia, Endstation Rechts). Das Spektrum des »Freie Netzes« zählt zum Unterstützer*innennetzwerk der Terrorgruppe »Nationalsitialistischer Untergrund«. Weigel ist mehrfach vorbestraft und war zuletzt am 13. Mai 2010 mit 20 weiteren Nazis an einem Angriff auf eine Feier eines FC-Bayern-München-Fanclubs in Naabeck beteiligt. Neben seiner Tätigkeit für die regionale NPD tritt er immer wieder als Redner bei Aufmärschen der rechten Szene auf – zuletzt beim so genannten »Trauermarsch« in Magdeburg am 12. Januar 2013. Bundesweit und auch europaweit betreibt Weigel Vernetzungsarbeit im faschistischen Spektrum. So pflegt er Kontakte zum faschistischen »Casa Pound« in Italien oder dem ungarischen Ableger der in Deutschland verbotenen militanten »Blood & Honour«-Bewegung.

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