Rechtsrockszene: Neonazimusik “made in Brandenburg”

Aus der „Hinter den Kulissen – Antifaschistische Recherche-Zeitschrift für Brandenburg“:

Neonazistische Musik stellt in Brandenburg neben öffentlichen Aktionen, wie Demonstrationen und
Kundgebungen einen bedeutenden Einflussfaktor dar. In Brandenburg gibt es unzählige Bands, die es zu einem gewissen Berühmtheit in der Szene geschafft haben und den jungen Nachwuchs mit der organisierten Szene verbinden. „Preussenstolz“, „Cynic“ bzw. „Handstreich“, „Natürlich“, „Redrum“, “Proissenheads“, „Burn Down“, „Aryan Brotherhood“, und „Bloodshed“ sind solche mehr oder weniger bekannten Größen in der Neonazimusikszene und allesamt werden sie u.a. durch Potsdamer Musiker_innen mitgetragen. Insbesondere die Rechtsrockszene in der brandenburgischen Landeshaupt- stadt ist bundesweit eine feste Größe, ob es sich nun um klandestin organisierte Konzerte handelt oder um von der NPD organisierte Veranstaltungen.

Handstreich

Die Potsdamer Band wurde unter dem Namen “Cynic” anfangs als Einpersonenprojekt gegründet und später in „Hand-streich“ unbenannt. 2012 erschien ein Album unter dem Titel „Wettlauf gegen die Zeit“. Mit anderen Potsdamer Neonazi-gruppen gemeinsam sind Lieder der Band auf der inzwischen vierteiligen Samplerreihe „Die Söhne Potsdam“ erschienen. Die Band betreibt ein Seitenprojekt namens „Natürlich“, in dem sich die Musiker an „NS Hiphop“ versuchen.

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Quelle

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