NSU-MORDE: Rätselhafte Spur zum V-Mann

Die „Berliner Zeitung“ schreibt:

In der Zwickauer Wohnung des NSU-Trios haben Ermittler eine DNA-Spur gefunden, die bis heute Rätsel aufgibt. Sie führt zu dem ehemaligen V-Mann Thomas S., der aber behauptet seit 1998, also vor Beginn der Mordserie, keinen Kontakt mehr zu Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt gehabt zu haben.

Eine DNA-Spur, die in der 2007 vom NSU-Trio bezogenen Wohnung in der Zwickauer Frühlingsstraße gesichert werden konnte, stellt die Ermittler im NSU-Verfahren vor ein Rätsel. Sie führt zu Thomas S., der dem rechtsextremen Trio nach dessen Abtauchen die ersten Fluchtwohnungen in Chemnitz besorgt hatte. S. war im Jahr 2000 vom Berliner Landeskriminalamt als V-Mann rekrutiert worden. Er behauptet bis heute, seit Mai 1998 keinen Kontakt mehr mit Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gehabt zu haben.

Die als P42 bezeichnete DNA-Spur fand sich in der Frühlingsstraße an einer Überwachungskamera, die im Wohnzimmer in der Nähe eines Hochbettes vom Trio platziert war. Sie war an einem Blumentopf befestigt und mit einer Plastikpflanze getarnt. An deren Blättern fand sich ebenfalls die DNA-Spur.

Weiter

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF