Außergewöhnlicher Widerstand gegen rechten Eichsfeldtag

Die „Ostthüringer Zeitung“ berichtet:

Eichsfeld. Zum wiederholten Male will die NPD im Eichsfeld einen „Eichsfeldtag“ durchführen. Er soll am 17. Mai auf dem Sportplatz in Leinefelde stattfinden und hat das Ziel, Eichsfelder Bürger mit neonazistischem Gedankengut zu infiltrieren und den Kampf der NPD um die Parlamente einzuläuten.

Nachmittags mit einem sogenannten „Familientag“, am Abend mit einem Rechtsrockkonzert, zu dem NPD-Anhänger aus ganz Deutschland erwartet werden.

„Wir dürfen dazu nicht schweigen!“ Diesen öffentlichen Aufruf unterstrich das Eichsfelder Bündnis gegen Rechts in einem Pressegespräch. Unter dem Motto „Rote Karte zeigen – keine (Sport-)Plätze für Nazis“ stellte das Bündnis sein Aktionsprogramm als Protestdemonstration vor – alle demokratisch gesinnten Bürger seien eingeladen.

Schweigen und Wegsehen wäre ein falsches Signal

Am Abend vor der NPD-Veranstaltung solle eine symbolische Platzbesetzung des Terrains in der Beethovenstraße erfolgen, kündigten die Initiatoren an. „Wir wollen uns friedlich versammeln und damit zeigen, dass wir den Nazis und der rechtsextremen Szene nicht das Feld überlassen. Schweigen und Wegschauen wäre das falsche Signal“, betont Norbert Sondermann als Sprecher der „Bürgerinitiative für Frieden, Demokratie und soziale Gerechtigkeit“, das sich als „Bündnis gegen Rechts“ formiert hat und die Gegenveranstaltungen zum Tage organisiert.

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