Thompson frühestens im Oktober in Berlin

„Recherche & Aktion“ schreibt:

Neu­ig­keiten zum geplanten Kon­zert des kroa­ti­schen Ustascha-Rockers Thompson. Aus dem Vor­haben der Ver­an­stalter, das im April ver­hin­derte Kon­zert „schnellst­mög­lich“ nachzu­holen wird nichts. Wie „Cro Best Berlin“ gestern mit­teilte, kann das Ersatz­kon­zert der Band um Sänger Marko Per­ković, das wie­derum für den 31. Mai geplant war, def­intiv nicht statt­finden.

Grund hierfür sei die anhal­tende Flut­kas­ta­trophe auf dem Balkan, wegen der Per­kovićs Mana­ga­ment etwaige Auf­tritte auf Eis gelegt habe, schreibt der Ber­liner Ver­an­stalter auf Face­book. Nachdem Ende April der letzte Anlauf geschei­tert war, hatte sich Orga­ni­sator Jakov Kolak diesmal mit Angaben zu Ort und Zeit­punkt der Ver­an­stal­tung bedeckt gehalten, um Gegen­pro­teste zu erschweren.

Kolak, der kürz­lich noch in meh­reren Zei­tungen damit von sich Reden machte, dass er kri­ti­schen Journalist_innen kör­per­liche Gewalt androhte, öffent­lich die Erin­ne­rung an kroa­ti­sche KZs beklagte und den Usta­sche­gruß als „nor­malen Gruß“ ver­harm­loste, hatte Anfang April mehr­fach fal­sche Angaben zum Stand der Kon­zert­vor­be­rei­tungen in Umlauf gebracht, bevor er schließ­lich deren Schei­tern ein­ge­stand. Ob nun der zweite Ver­such tat­säch­lich an der Flut­ka­ta­strophe schei­terte, oder wie schon im Monat zuvor Man­gels geeig­neter Räum­lich­keiten ins Wasser fällt, bleibt des­halb offen.

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