Sicherheitsverwahrung für Neonazi

Der „Blick nach Rechts“ schreibt:

Das Bezirksgericht Zürich hat den einschlägig vorbestraften 27-jährigen Neonazi Sebastien Nussbaumer wegen versuchter vorsätzlicher Tötung zu zwölf Jahren Freiheitsentzug, plus anschließender Verwahrung verurteilt.

Nussbaumer hatte am 5. Mai 2012 in der Zürcher Altstadt einen ehemaligen 26-jährigen Neonazi-Kameraden niedergeschossen. Nach der Tat flüchtete Nussbaumer in die Bundesrepublik Deutschland, wo er zwei Tage später nach einem Szene-Hinweis auf dem Bahnhof Hamburg-Harburg mit der Tatwaffe, einer Pistole der Marke Astra, geladen mit sechs Schuss im Gepäck verhaftet und später an die Schweiz ausgeliefert wurde. Das Opfer überlebte den Lungendurchschuss dank einer Notoperation.

Vor Gericht trug der Angeschuldigte gut sichtbar Bekenner-Tattoos. Hinten am Kopf ein Doppel-SS für die „Waffen-SS“, links am Hals ein „C 18“, das für „Combat 18“ (Kampfgruppe Adolf Hitler) steht und als militanter Arm des Neonaziskin-Netzwerkes „Blood&Honour“ (B&H) fungiert.

Für die Zürcher Richter gab Nussbaumer jedoch den geläuterten Aussteiger, der nichts mehr mit der rechtsextremen Szene zu tun habe. Und dies bereits seit 2007. Allerdings: Noch 2012 sagte er vor dem Solothurner Obergericht: „Ich bin Nationalsozialist. Und ich werde es immer bleiben.“

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