Mit White Power Musik zum »Rassenkrieg« William Pierce, Nordland und die NPD

Ein Blick zurück via „Antifaschistisches Infoblatt“:

Der us-amerikanische Neonazianführer William Pierce, ein ehemaliger Physik-Professor, hat die US-Rechtsrockfirma Resistance Records sowie die Lagerbestände und Plattenverträgedes schwedischen Nazirock-Labels Nordland gekauft. Damit hat er einen Großteil der internationalen White-Power-Musikszene unter seine Kontrolle gebracht. Der 66jährige Pierce lebt auf einem abgeschiedenen festungsähnlich ausgebauten Grundstück in den Bergen von West Virginia und hört selbst keinen Skinhead Rock‘n Roll, aber er will mit seinem neuen Musikgeschäft mehr als 750.000 Dollar (1,5 Mio Mark) im Jahr einnehmen. Und er rechnet damit, eine »zunehmende Zahl von jüngeren Mitgliedern« für seine Organisation National Alliance zu gewinnen.

Vom USA-Korrespondenten des AIB
Pierce ist in Europa kein Unbekannter, u.a. hat er gute Beziehungen zu Udo Voigt und zur NPD. Der Verkauf von CDs und Zubehör könnte sich als der bisher beste Schachzug in der 35jährigen Nazikarriere von Pierce entpuppen. William Pierces Einstieg in die rechte Szene begann in der rechtsextremen John Birch Scociety. Ende der 60er Jahre wurde er Propaganda-Chef der National Socialist White Peoples Party (Nationalsozialistische Weiße Volkspartei) und war Herausgeber einer Zeitschrift für die World Union of National Socialistes (Weltvereinigung der Nationalsozialisten). 1974 gründete er die National Alliance (NA). Diese kleine Organisation wurde 1978 durch die Veröffentlichung von Pierces Nazi-Roman »The Turner Diaries« schlagartig bekannt. »Turners Tagebücher« schildern einen Rassenkrieg in Nordamerika, der mit Atombomben und Massenmord an Juden und Jüdinnen, AfroamerikanerInnen und weißen »Rasse-Verrätern« endet.

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