Neonazi-Event in Nienhagen gekippt?

Via der „Blick nach Rechts“:

24.06.2014 – Nienhagen – Fünf Tage vor dem geplanten Rechtsrock-Konzert in Nienhagen bei Halberstadt in Sachsen-Anhalt haben die zuständigen Behörden die Veranstaltung verboten. Eine entsprechende Verfügung wurde dem Neonazi Oliver Malina am Montag an seinem Wohnort in Nienhagen zugestellt.

Die Gemeinde begründet das Verbot unter anderem damit, dass die öffentliche Sicherheit auch durch Auflagen nicht gewährleitet werden kann. In dem Ort mit knapp 400 Einwohnern werden am Samstag bis zu 1300 Neonazis erwartet, Bürgerinitiativen haben mehrere Gegenveranstaltungen angemeldet, eine Veranstaltung des DGB soll auf dem Zugang zum Gelände stattfinden, das für das Konzert vorgesehen war. Bei einem von Malina als Ausweichort angemeldeten Gelände prüft die Verbandsgemeinde Vorharz zurzeit die Eignung des Grundstücks für eine Musikveranstaltung. Im vergangenen Jahr hatte das Oberverwaltungsgericht Magdeburg ein Verbot des Konzertes gekippt, anschließend waren etwa 1200 Neonazis in Nienhagen eingefallen. Die Polizei registrierte unter anderem eine Körperverletzung gegen einen Journalisten und „Heil Hitler“-Rufe.

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Siehe auch MDR-Bericht hier.

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