Neofolk-Band für Rechtsintellektuelle

Via der „Blick nach Rechts“:

Ein für dieses Wochenende nahe Potsdam geplantes Konzert von „Fire&Ice“ ist kurzfristig abgesagt. Für Mitte Oktober wird aber in Leipzig bereits das Festival Runes&Men beworben – mit einschlägigen Gruppen und Affinität zu rechtem Gedankengut.

Nach kurzfristigen Auftrittsabsagen in Potsdam wird bereits der nächste Bühnentermin in Leipzig verkündet: Die britische Musikgruppe „Fire&Ice“ gehört zu den einschlägigen Vertretern des Neofolk und Darkwave, die ihr Programm auch schon mal inhaltlich mit neonazistischen Betrachtungen anreichern, sich sonst aber bewusst im spirituellen Dunstkreis von nordischer Mythologie, Heidentum, Esoterik und Okkultismus bewegen. Ihre aktuelle „Fractured-Europe-Tour“, die sie in dieser Woche bereits nach Norwegen, Schweden und Russland führte, wird dabei auf einschlägigen Internetportalen der rechtsintellektuellen Szene beworben.

Ein entsprechendes Publikum besucht dann die Konzerte der Band, deren Kopf Ian Read zudem in Interviews schon mehrfach mit provozierenden Aussagen im Hinblick auf eine Affinität zum rechten Gedankengut aufgefallen ist. Read pflegte immer wieder eine Zusammenarbeit mit der ebenso umstrittenen Band „Death In June“, für die er bei einer Veröffentlichung das Horst-Wessel-Lied eingesungen hat.

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