Blutiger Szenestreit in Berlin

Der „Störungsmelder“ schreibt:

Fünf Neonazis haben am Wochenende offenbar einen ihrer eigenen “Kameraden” mit Schlagstöcken angegriffen und verletzt. Auch die Verlobte des Angegriffenen wurde bei dem Überfall verprügelt. Sie erlitt einen Nasenbeinbruch. Das Pärchen stammt aus dem Ortsteil Niederschöneweide. Die beiden Opfer Marco Oemus (33) und Julia S. (21) gehören selbst seit Jahren der Neonazi-Szene an. Sie sollen interne Abweichler sein. Der Angriff war offenbar eine Racheaktion.

Auf seinem Facebook-Profil schildert Oemus am Sonntagmorgen den Überfall: „Da stehen sie da mit fünf mann über mir und meiner frau mit keulen und som dreck.“ (Fehler im Original). Dass es sich bei den Tätern nicht um politische Gegner sondern um vermeintliche „Kameraden“ handelt, verdeutlicht der darauffolgende Satz: „ihr seit feiger als die bullen und die zecken zusammen“. Auch seine Verlobte Julia S., die ursprünglich aus Hessen stammt und seit einigen Jahren mit dem Treptow-Köpenicker Rechtsextremisten liiert ist, äußert sich in einem Kommentar zu der Attacke: „Still fucking alive ihr Wichser!!! Das Ding kommt zurück!!! Meine Nase mag gebrochen sein, mein Stolz NICHT!“ Der als Tätowierer tätige Oemus kündigt Rache an und droht: „jeden einzeln werd ich mir holen und glaubt mir jeder von euch wird sich wünschen die 3 min die ihr hattet besser genutzt zuhaben“, schreibt der wegen mehrerer, teilweise brutaler Gewaltdelikte vorbestrafte und für einige Jahre sogar inhaftierte Neonazi.

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