Schlagerstar Helene Fischer geht gegen NPD vor

Via „Endstation Rechts“:

In ihren aktuellen Landtagswahlkämpfen beweist die NPD kein glückliches Händchen. Nachdem der Leiter eines Asylbewerberwohnheims die Verbreitung eines NPD-Propagadastreifens in Sachsen stoppen ließ, geht jetzt die Schlagersängerin Helene Fischer der Tagesschau zufolge gegen die Partei vor. Mit Hilfe ihrer Anwälte will die 30-Jährige den Rechtsextremisten untersagen, ihren Hit „Atemlos“ bei deren Wahlkampfautritten in Thüringen zu spielen.

„Atemlos durch die Nacht“: Für ihren aktuellen Hit „Atemlos“ wurde Schlagersängerin Helene Fischer kürzlich mit Doppelplatin für mehr als 600.000 verkaufte Einheiten ausgezeichnet. Der gemeinsame Auftritt mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Siegesfeier nach der gewonnenen Weltmeisterschaft bescherte der 30-Jährigen und ihrem Song einen weiteren Popularitätsschub – das Lied ist in aller Munde.

Von dieser Bekanntheit möchte offenbar auch die NPD profitieren. Im Spätsommer und Herbst steht für die angeschlagene Partei, die stets mit leeren Kassen zu kämpfen hat, nicht weniger als ihre Existenz auf dem Spiel. In Sachsen können Funktionäre und Basis den Verlust der achtköpfigen Landtagsfraktion nicht ausschließen, in Thüringen scheint der Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde trotz großer Anstrengungen und eines seit Monaten auf Hochtouren laufenden Wahlkampf fraglich, in Brandenburg hat die Partei keine Chance.

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