Braune „Kundgebung mit „Live-Musik“

Via der „Rechte Rand“:

Etwa 300 Neonazis haben am Samstag ein Rechtsrock-Konzert im südthüringischen Leimrieth bei Hildburghausen besucht. Gegen die Veranstaltung protestierten rund 120 Nazi-Gegner.

Es war landesweit bereits die vierte „Kundgebung mit Live-Musik“ unter freiem Himmel, die Thüringer Neonazis in diesem Jahr als „Kundgebung“ angemeldet haben, tatsächlich aber auf Rechtsrock-Anhänger der rechten Szene bauen. Hieß es anfangs noch, die Veranstaltung solle nur intern beworben werden, ging Anmelder Tommy Frenck vom „Bündnis Zukunft Hildburghausen“ (BZH) recht schnell in die Öffentlichkeit. Unter dem Motto „Wir wollen Zukunft“ kündigte er neben drei Rednern fünf Bands an, die die Besucher locken sollten.

Unübersehbar war dabei die Zusammenarbeit mit dem bayrischen Neonazi und NPD-Funktionär Patrick Schröder, immerhin sollten drei der Bands bereits bei dem von ihm geplanten Konzert „Live H8 II“ im Mai dieses Jahres im bayrischen Scheinfeld auftreten. Doch das als „radikalste Konzert des Jahres“ angekündigte Event musste nach einem Verbot kurzerhand ausfallen. Nun also traten „Nahkampf“, „Terrorsphära“ und „Terrortorium“ in Südthüringen auf, die angekündigte Überraschungsband entpuppte sich als die Formation „Feindbild Deutsch“, die erst drei Wochen zuvor bei einem Rechtsrock-Festival des NPD-Funktionärs Patrick Weber in Thüringen aufgespielt hatte.

Weiter

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF