Wird „Bandido“-Rocker NPD-Chef?

Via der „Blick nach Rechts“:

Sascha Roßmüller, bayerischer NPD-Landesvize, könnte Nachfolger des NPD-Bundesvorsitzenden Udo Pastörs werden.

Der stellvertretende bayerische Landesvorsitzende der NPD, Sascha Roßmüller aus Rain bei Straubing in Niederbayern, ist Favorit für den Posten des Parteivorsitzenden. (siehe auch: welt-online) Im Herbst könnte der frühere Bundesvorständler der Neonazi-Partei Nachfolger von Udo Pastörs werden, dem Amtsmüdigkeit nachgesagt wird. Beim Landtagswahlkampf in Sachsen mischt der Niederbayer bereits kräftig mit. Zur Zeit soll er noch sporadisch als Mitarbeiter bei der NPD-Fraktion in Dresden beschäftigt sein.

Brisant an der Personalentscheidung ist die Tatsache, dass Roßmüller seit etwa 2009 als Mitglied des „MC Bandidos“ gilt, 2013 poste er mit seinem Chapter Regensburg vor der Kamera. Seit 2008 war Rossmüller Mitinhaber der Sicherheitsfirma „Taranis“ und verfügte eine Zeitlang wohl auch über einen Waffenschein. In der Firma wurden zeitweilig die „Bandidos-Bosse“ aus München und Regensburg beschäftigt. Im vergangenen Jahr bestätigten zuständige Verwaltungsgerichte den Entzug seiner Bewachungserlaubnis mit der Begründung, dass Roßmüller die „die körperliche Unversehrtheit Anderer nicht absolut respektiert und Akte der Selbstjustiz gegen Personen im Rockermilieu unterstützt“.

Weiter

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks
  • Identi.ca
  • RSS
  • MySpace
  • PDF