Verbotene „Kameradschaft Aachener Land“ weiter aktiv?

Der „lap-Aachen“ berichtet:

Aachen/Düsseldorf. Eine in diesem Fall offenkundig völlig fehlgeschlagene Strategie im Innenministerium von Nordrhein-Westfalen hat indirekt dazu beigetragen, dass sich die inzwischen verbotene „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) über Jahre weiter radikalisieren konnte. Und: Zwei Jahre nach dem Verbot hat der harte Kern der Neonazi-Bande neue Strukturen aufgebaut, so dass die Vermutung nahe liegt, dass diese Gruppe weiter aktiv ist.

Schon zwei Tage nach dem KAL-Verbot im August 2012 hatte der nunmehr seines Amtes enthobene „Kameradschaftsführer“ René Laube (Vettweiß) bei einer Kundgebung in Richtung der Verbotsbehörde gestänkert: „Trotz Verbot sind wir nicht tot!“. Eine Losung, die Laube wiederholt nutzte, etwa im September 2013 in Aachen, als die Neonazis auf einem Transparent ebenso bekundeten, der „Aachener Widerstand“ sei „immer noch da.“ Besagtes Transparent nutzten ehemalige Mitglieder der KAL auch bei anderen Aufmärschen.

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