HoGeSa, Pegida, Legida: Rassistische Mobilisierungen neuen Typs

Via Antifas aus Leipzig:

Nach dem Vorbild von HoGeSa in Köln und Hannover sowie Pegida in Dresden soll voraussichtlich am 12. Januar ein ähnlicher Aufmarsch in Leipzig stattfinden. Er reiht sich ein in eine rassistische Serienmobilisierung, die unerwartete Ausmaße angenommen hat.

„Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa)

…ist das Label eines vergleichsweise erfolgreichen Mobilisierungsversuches, der sich vordergründig gegen Islamismus wendet und insbesondere den Auftrieb des „Islamischen Staates“ (IS) als Anlass für Aktionen nutzt. Die Implikationen der Selbstbezeichnung („Hooligans“) und der Fremdzuschreibung („Salafisten“) wird noch zu hinterfragen sein. Fakt ist: Aus den Aktionen sind Massenversammlungen geworden.

Zurück ins Jahr 2012 reichen ähnlich gelagerte Vernetzungen von Hools und Neonazis wie die „GnuHonnters“, auch das Label HoGeSa ist schon länger in Verwendung. Weithin bekannt wurde es durch eine seit September aktive Facebook-Gruppe: Hauptsächlich von dort aus wurde zunächst zu mehreren so genannten „Kennenlerntreffen“ geladen, unter anderem am 21. September in Essen sowie am 28. September in Dortmund. Nach Essen waren etwa 90 Personen gekommen, sie marschierten ohne Anmeldung durch die Stadt und wurden durch die Polizei aufgerieben. Bei der Kundgebung in Dortmund waren es dann schon 300 Teilnehmende, bereits deutlich geprägt von Anhängern der örtlichen Neonaziszene.

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