“Ausländer raus”-Rufe bei Pegida in Brandenburg

Der „Störungsmelder“ schreibt:

Von wegen “unparteiisch”: Sie riefen „Deutschland den Deutschen – Ausländer raus!“. Zahlreiche Neonazis waren unter den 150 Teilnehmern des Bramm/Pegida-Marsches in Brandenburg/Havel. Es gab starken Gegenprotest.

Potsdam – Die erste Aktion vom Ableger, der kein Ableger sein darf: Etwa 150 Personen folgten am gestrigen Montagabend einem Aufruf der „Brandenburger für Meinungsfreiheit und Mitbestimmung im Sinne der Pegida-Bewegung“ (BraMM) zu einer Demonstration in Brandenburg/Havel. Das Dresdner Original aber hatte sich schon im Vorfeld von der Gruppierung in der Havelstadt distanziert.

Der islamfeindlichen Aktion stellten sich am Neustädtischen Markt knapp 500 Personen entgegen, einige begleiteten die Demonstrationsroute der Pegida-Anhänger vom Neustädtischen Markt zum Trauerberg. Im Vorfeld hatte ein Parteienbündnis zu den Gegenprotesten aufgerufen. Die Parteichefs Dietmar Woidke (SPD), Christian Görke (Linke), Petra Budke, Clemens Rostock (beide Grüne) und Axel Graf Bülow (FDP) hatten einen gemeinsamen Aufruf verfasst. „Wer anstatt Frieden zu stiften andere ausgrenzt, ist selbst Feind der Freiheit“, hieß es in dem Aufruf. Man werde den Feinden der Freiheit nicht die Straße überlassen. Auch CDU-Landeschef Michael Schierack rief – allerdings getrennt – zu friedlichen Protesten auf.

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