Möglicher NSU-Zeuge: Tod am Tag der Vernehmung

Der „Spiegel“ schreibt:

Florian H. wollte mit Ermittlern über den NSU sprechen, starb aber am Tag der geplanten Aussage in einem brennenden Auto. Vieles spricht für einen Suizid, doch im Untersuchungsausschuss äußert die Familie große Zweifel.

Gerhard H. muss erst an der Pressetribüne und an den Zuschauerplätzen vorbei, dann setzt er sich an den braunen Holztisch, der vor dem Rednerpult aufgebaut ist. Der gedrungene Mann trägt Jeans und eine Strickjacke, um 10.17 Uhr am Morgen beginnt er seine Aussage im Stuttgarter Landtag.

Es ist kein einfacher Termin für den Krankenpfleger und vierfachen Familienvater. Er muss vor den Parlamentariern und Zuhörern erörtern, warum und unter welchen Umständen sein Sohn Florian, 21 Jahre alt, am Morgen des 16. September 2013 in einem Auto in der Nähe des Festgeländes am Cannstatter Wasen in Stuttgart verbrannte.

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