Betreiber von „Bloodline Streetwear“ vor Gericht

Das „Antifa-Infoblatt“ berichtet:

Am 17. Juni 2014 wurde der Neonazi Harald Frank wegen Verbreitung von Nazipropaganda zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Als »Bloodline Streetwear« hatte er volksverhetzende Motive und Propagandamittel verbotener Organisationen auf Textilien gedruckt und zusammen mit Rechtsterrorist Martin Wiese1 vertrieben.

Gegen das Urteil legte der Gründer und Präsident der „Legion Werwolf Schwaben“, dessen Schweizer Ableger Verbindungen zu einem länderübergreifenden militanten Neonazi-Netzwerk unterhält, Berufung ein. Statt in der Sache zu urteilen stellt das Gericht allerdings am zweiten Prozesstag, dem 20. Februar 2015, seine Nichtzuständigkeit fest und verweist den Angeklagten zurück in die Untersuchungshaft und das Verfahren in die Erstinstanz an der Staatsschutzabteilung in München.

Der Beschuldigte aus Mertingen ist seiner eigenen Darstellung nach Gründer und angeblich ehemaliger Präsident der „Legion Werwolf Schwaben“, einer Neonazikameradschaft mit Rockerähnlichem Habitus.

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