Innenministerium bestätigt: Legida ist Hochburg der Hooligans

Das „Netz gegen Nazis“ schreibt:

Neue Zahlen aus dem Sächsischen Innenministerium erreichten heute die Redaktion: die Mitarbeiter*innen von Markus Ulbig (CDU) zählen hunderte Fußballhooligans und einige organisierte Neonazis bei Pegida und Legida, dem Leipziger Ableger der Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes. Aber auch zur kleinen Schwester in Chemnitz (Cegida) gesellten sich Hooligans, die sogenannten „NS-Boys“.

Laut Innenministerium nehmen an den zahlreichen Pegida-Veranstaltungen in Sachsen mehrere Hundert Fußballfans der Kategorie B (gewaltbereit) und Kategorie C (gewalttätig) teil. In den Antworten auf mehrere Kleine Anfragen des Landtagsabgeordneten André Schollbach teilte Innenminister Markus Ulbig mit, dass bei Legida am 21. Januar 120 und am 30. Januar 300 Personen aus der Hooligan-Szene mitmarschierten. Ein großer Teil von ihnen gehört der Szene des FC Lokomotive Leipzig an, die für ihre rechtsextremen und gewaltbereiten Fans bekannt ist.

Laut Innenministerium nahmen am 12. Januar 300 Fußballhooligans aus dem Umfeld von Lok Leipzig statt. Man hatte schon davon gehört, weil es an diesem Tag einen extra Treffpunkt für Lok-Fans gab, um gemeinsam zum Legida-Sammelort zu gehen. André Schollbach erklärte dazu: „Insbesondere von den LEGIDA-Aufmärschen in Leipzig ging zum Teil erhebliche Gewalt aus – auch die jetzt veröffentlichten Zahlen sprechen hier eine klare Sprache.“

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