Rechtsextreme Band sagt Auftritt in Leipzig ab – Protest gegen Legida im Graphischen Viertel

Via „LVZ“:

Leipzig. Die Anhänger des islam- und fremdenfeindlichen Bündnisses Legida (Leipzig gegen die Islamisierung des Abendlandes) gehen am Montag zum neunten sogenannten Abendspaziergang wieder auf die Straße. Das Aktionsbündnis „Leipzig nimmt Platz“ verurteilt in einer Mitteilung, dass Legida diesmal einer rechtsextremen Rap-Band ein Forum biete. Auf ihrer Facebookseite sagt A3stus das Konzert jetzt ab.

Offenbar hat demnach das Leipziger Ordnungsamt Bedenken geltend gemacht. Eine offizielle Stellungnahme der Behörde war bis dato noch nicht zu bekommen. Das Aktionsbündnis „Leipzig nimmt Platz“ hatte gewarnt, dass die Musikgruppe A3stus über Kontakte in die Berliner und Brandenburger Neonazi-Szene verfüge. Der Brandenburgische Verfassungsschutz nennt außerdem in einer Information über „Hassmusiker“ vom Juli 2014 Auftritte von A3stus mit einem rechtsradikalen Berliner Liedermacher.

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