Neonazis und rechte Hooligans wollen in Erfurt aufmarschieren

Der „Störungsmelder“ schreibt:

Neben extrem rechten Aufzügen zum 1. Mai in mehreren Bundesländern wollen Neonazis in Thüringen am „Tag der Arbeit“ gleich an zwei Orten aufmarschieren. Mit einer Anmeldung des Vereins „Gemeinsam stark Deutschland“ droht der Landeshauptstadt Erfurt schon am folgenden Tag ein weiterer Aufmarsch.

Es ist die erste größere Aktion des NPD-Landesverbandes in Thüringen seit dem Rücktritt des ehemaligen Vorsitzenden Patrick Wieschke und der Neuwahl der Landesspitze unter Tobias Kammler. Nun mobilisiert die NPD am „Tag der Arbeit“ nach Erfurt zu einem Aufmarsch mit dem Titel „Die etablierte Politik macht Deutschland arm – Soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen“.

Die NPD will damit offenbar an Kundgebungen aus dem letzten Jahr anknüpfen, als Neonazis in der Landeshauptstadt mit Anhängern der CDU und AfD sowie Bürgerrechtlern unter dem Motto „Wir sind das Volk“ gegen einen rot-rot-grünen Regierungswechsel demonstriert hatten. Die Politik der amtierenden Landesregierung ist den Neonazis ein Dorn im Auge, sie schimpft über „Almosen für Wirtschaftsflüchtlinge und Minderheitenverbände“ sowie ein angebliches Regieren „gegen den Willen der Einheimischen“.

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