Klein, aber schlagkräftig: Rechte Hooligan-Szene in Bremen

„Fussball gegen Nazis“ schreibt:

zwischen Werder Bremen und dem Hamburger Sportverein wurden Bremer Ultras von Bremer Hooligans angegriffen. Und von der Polizei zum Ort des Geschehens zurück getrieben, wo es zu einer erneuten Schlägerei kam. Dabei hatte die Polizei ihren Anteil an der Eskalation und das leider nicht zum ersten Mal.

Einige Ultras hatten das ausverkaufte Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger HSV (1:0) außerhalb des Stadions in einer Kneipe gesehen. Nach dem Abpfiff begab sich die etwa 30köpfige Gruppe zum Weser-Stadion. Dabei passierten sie das „Verdener Eck“, eine Stammkneipe von rechten Hooligans. Nachdem sie sich auf Anruf durch die dort Anwesenden als Bremer Ultras zu erkennen gegeben hatten, griffen die Hooligans sie an. Unter ihnen befanden sich laut Augenzeugen bekannte Gesichter, wie Hannes Ostendorf, Sänger der rechtsextremen Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“. Die Ultras flohen in die Richtung des Stadions, wo sie auf dem Deich von der Polizei festgesetzt und kontrolliert wurden. Nachdem sich das Stadion geleert hatte und große Teile der Bremer Fanszene auf den Deich strömten, riegelte die Polizei das Gelände ab, räumte die Kreuzung und ließ für sämtliche Ultras nur den Weg über die Verdener Straße weg vom Stadion und in Richtung der Hooligans im „Verdener Eck“ frei. Augenzeugen berichten vom massiven Schlagstock- und Pfeffersprayeinsatz, mehrere Menschen wurden verletzt, mindestens eine Person schwer.

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