1500 Besucher bei Rechtsrock-Konzert

„InSüdthüringen“ berichtet:

Hildburghausen – Mindestens 1500 Menschen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Polen und Russland sind zum Rechtsrock-Konzert in Hildburghausen angereist.

Das teilte die Polizei am Abend mit. Damit ist das unter dem Deckmantel einer Kundgebung angemeldete Rechtsrock-Konzert „Rock für Meinungsfreiheit“ wohl deutschlandweit eine der größten Veranstaltungen von Rechtsextremisten in den vergangenen Jahren.

Die Kundgebung hat um 14 Uhr auf dem Gelände des Theresienfestplatzes der Stadt Hildburghausen begonnen, das Konzert um 17 Uhr. Im Wechsel mit verschiedenen Rednern spielten die fünf angemeldeten Musikbands „Faust“, „Ahnenblut“, „Killuminati“, „Überzeugungstäter“ und „Sleipnir“.

Und die schreiben Lieder mit Zeilen wie „Unsere Fahne, die wird wieder wehen“ („Sleipir“) oder „Beate Zschäpe ist die schönste – die schönste hier im ganzen Land“ („Überzeugungstäter“). „Killuminati“, „Ahnenblut“ und „Mjöllnir“ sind Top-Bands der Szene.

Sechs, sieben Redner waren angekündigt, um das Event als politische Kundgebung tarnen zu können. Auch darunter bundesweite Szene-Größen, die auf anderen Demos schon mal gegen die Ausrottung der Deutschen durch die „afro-asiatische Mischrasse“ wetterten. Maßgeblich organisiert worden ist die Veranstaltung von Tommy Frenck und Patrick Schröder, beides zentrale Figuren der örtlichen braunen Szene.

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