Aktive Mischszene in der Hansestadt

Via der „Blick nach Rechts“:

Der harte Kern der aktions- und gewaltbereiten rechten Szene hat sich in Bremen verfestigt. Das ist die Erkenntnis der dortigen Verfassungsschutzbehörde, die ihren Jahresbericht vorgelegt hat.

Ausgeprägt ist eine miteinander verknüpfte Mischszene zwischen parteigebundenen Kräften, neonazistisch organisierten Personen und einer aktionsorientierten subkulturellen Szene. Zu diesem Umfeld werden unverändert rund 110 Angehörige gezählt. Die NPD hat nur noch 30 Mitglieder und ist seit 2011 kontinuierlich weitgehend inaktiv. Bei der Europawahl brachte es die Partei auf 0,6 Prozent der Stimmen, wobei der Anteil in Bremerhaven höher war als in der Hansestadt. In Bremen hält die NPD zwei Kommunalvertreter in Stadtteilbeiräten, in Bremerhaven sitzt ein NPDler in der dortigen Stadtverordnetenversammlung. Die Worch-Partei „Die Rechte“ hat zwar eine Landesgruppe, aber keinen strukturierten Landesverband. Aktivitäten sind dennoch zu beobachten.

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Für Bremer Rechtsrock stehen die Gruppen „Hetzjagd“, „Endstufe“, „Endlöser“ und „Strafmass“. Die Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ wird ebenso unverändert dem rechtsorientierten Spektrum zugerechnet. Sie tritt mit gewaltverherrlichenden Liedern in Erscheinung und trägt zum Zusammenhalt und zur Mobilisierung der Szene bei, die sich vielfach aus politisch rechtsaffinen Hooligans zusammensetzt. Unter dem Namen „Nahkampf“ wurde von „Kategorie C“ ein paralleles Musikprojekt wiederbelebt, das bereits 1997 in einem Interview seine Sympathie für den bewaffneten Arm von „Blood&Honour“, nämlich „Combat 18“, zum Ausdruck brachte.

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