Der NSU im Netz von Blood & Honour und Combat 18 – Teil 1

Via „NSU-Watch“:

Dieser Artikel wird aufgrund seines Umfanges in vier Teilen im jeweiligen Abstand von wenigen Tagen auf nsu-watch.info veröffentlicht. Er bietet mit Fokus auf das Unterstützungsnetzwerk des NSU einen umfassenden Überblick über die Erkenntnisse antifaschistischer Recherche zum neonazistischen Netzwerk Blood & Honour und seinen terroristischen Strukturen wie Combat 18.

Teil 1: Die Unterstützung von Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt durch Blood and Honour in der Anfangsphase

So sehr sich Sicherheitsbehörden und die Bundesanwaltschaft an die Legende klammern, der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) sei ein auf sich alleine gestelltes „Trio“ gewesen – die Erkenntnisse der letzten Jahre zeichnen ein anderes Bild. Der NSU war Bestandteil eines weitverzweigten Netzes von AktivistInnen, die eines verband: Das Selbstbild der „politischen Soldaten“, die sich in der Pflicht sahen, den „nationalen Kampf“ bis zum Äußersten zu führen. Das Netzwerk Blood & Honour und das von ihm protegierte Konzept des „Leaderless Resistance“ spielte darin eine wesentliche Rolle. In Kreisen von Blood & Honour fanden Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt Bestätigung, Rückhalt und konkrete Unterstützung für ihr Leben im Untergrund. Ohne Blood & Honour hätte der NSU – zumindest in dieser Form – nicht entstehen und agieren können.

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