Polizei verhindert sechs rechtsextreme Konzerte

Der „Nordkurier“ berichtet:

Die Neonazi-Konzerte im Land werden weniger. Auch die Besucherzahlen nehmen ab. Doch noch immer haben die Veranstaltungen einen hohen Stellenwert in der Szene. Sie zu vereiteln fällt den Beamten nicht leicht.

Grölen gegen alles, was anders ist: Insgesamt 20 Mal haben die Sicherheitsbehörden im vergangenen Jahr Rechtsrock-Konzerte in Mecklenburg-Vorpommern registriert. Ungefähr die Hälfte davon ging in Vorpommern über die Bühne. Unter anderem im Raum Anklam. Aber auch im westlichen Teil des Landes gibt es mit Grevesmühlen und Umgebung eine Hochburg. Besonders gefährlich: Die Auftritte sollen nicht nur dem Zusammenhalt der Szene, sondern auch der Rekrutierung neuer Gesinnungsgenossen dienen – und daher insbesondere junge Leute ansprechen, sagte Innenminister Lorenz Caffier (CDU). „Musik in der rechtsextremistischen Szene genießt weiterhin einen hohen Stellenwert und nimmt eine wichtige identitätsstiftende Rolle ein.“

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